Leipzig: Gerrit Nieberg Dritter bei Sieg von Steve Guerdat im Weltcup


Bild vergrößern Steve Guerdat und Iashin Sitte: Sieger im Weltcup von Leipzig 2026 mit Groom Sarah Repo.

Steve Guerdat und Iashin Sitte: Sieger im Weltcup von Leipzig 2026 mit Groom Sarah Repo. (© S. Lafrentz)

Wieder ein Riesenerfolg für Gerrit Nieberg und den Schecken Ping Pong van de Lentamel, dieses Mal im Weltcup.

Die beste Ausgangsposition hatte der Schweizer Olympiasieger von 2012, Steve Guerdat, ganz gewiss nicht im Weltcup von Leipzig. Er musste nämlich mit dem zwölfjährigen Wallach Iashin Sitte als erster ins elf Paare zählende Stechen. Doch das tat seinem Siegeswillen keinen Abbruch. Guerdat und der Bamako de Muze-Sohn aus einer Tinka´s Boy-Mutter waren blitzschnell unterwegs und zeigten einige herausragende Manöver im Stechparcours. Das Resultat: 42,21 Sekunden – und die waren von keinem der anderen Paare mehr zu unterbieten. Vielseitigkeitsolympiasieger Michael Jung war mit fischerheros Z in 42,24 Sekunden zwar ganz nah dran, aber ein Abwurf ließ ihn ohnehin auf den sechsten Platz zurückfallen.

Jung war mit dem neunjährigen Zangersheider-Wallach eines von vier für Deutschland startenden Paaren im Stechen. Philipp Schulze Topphoff hatte mit seiner bewährten Stute Carla NRW ebenfalls einen Abwurf und wurde Siebter. Mario Stevens und der 13 Jahre alte Stakkato Gold-Sohn Starissa FRH belegten mit einer langsamen Nullrunde Platz fünf.

Steve Guerdat und Iashin Sitte: Stolze Sieger in Leipzig.

Steve Guerdat und Iashin Sitte: Stolze Sieger in Leipzig. (© S. Lafrentz)

Davor platzierte sich als Vierter der Norweger Johan-Sebastian Gulliksen, der bereits in Basel mit Platz drei überzeugte, und nun auf dem zwölfjährigen Colestus-Sohn Colonello aus der DSP-Zucht erneut vorn mit dabei war.

Gerrit Nieberg und Ping Pong Dritte

Auf den dritten Platz sprang das beste deutsche Paar. Dieses waren einmal mehr Gerrit Nieberg und sein elfjähriger belgischer Scheckwallach Ping Pong van de Lentamel. Sie kamen in 44,54 Sekunden nach Hause. Etwas schneller waren der Franzose Simon Delestre und der zehnjährige Hengst Gatsby du Tillard, die sich mit 43,25 Sekunden als Weltcup-Zweite feiern lassen durften.

Für Steve Guerdat ist der Sieg ein weiterer Erfolg nach seiner langen Zwangspause im vergangenen Jahr, bei der er mehrere Operationen am Rücken hinter sich bringen musste. Nun scheint er wieder ganz in der Erfolgsspur zu reiten.

Im Gesamtweltcup führt weiterhin Richard Vogel mit 56 Punkten vor Johan Sebastian Gulliksen mit 53 Punkten sowie dem Niederländer Willem Greve und dem heute elftplatzierten Max Kühner mit je 53 Punkten.

Das komplette Ergebnis des Weltcup-Springens gibt es hier.

Zuvor hatte Marvin Jüngel mit Odesza das Finale der Siebenjährigen in der Youngster Tour gewonnen. Tom Schewe sicherte sich mit Amanda Blue den Sieg bei den Achtjährigen. Steve Guerdat gewann übrigens bereits am Vortag das Championat von Leipzig. Und auch in diesem Springen spielte Gerrit Nieberg als Zweiter mit der Stute Queen eine gehörige Hauptrolle. Man kann zweifellos behaupten, dass sowohl Guerdat als auch Nieberg Leipzig in bester Erinnerung behalten dürften.

Dries Degrieck und sein Gespann auf dem Weg zum Sieg.

Dries Degrieck und sein Gespann auf dem Weg zum Sieg. (© S. Lafrentz)

Den Weltcup der Vierspännerfahrer gewann der Belgier Dries Degrieck mit seinem Gespann vor Bram Chardon aus den Niederlanden und Boyd Exell aus Australien. Anna Sandmann erreichte Platz vier, Anna Mareike Meier wurde Fünfte.

Für alle Ergebnisse aus Leipzig geht es hier entlang.


Alexandra Koch Freie Journalistin
Alle Artikel von Alexandra Koch

Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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