Im Hauptspringen am Freitagabend hätte Michael Jung fast seinen zweiten Sieg gefeiert, wäre nicht ein Niederländer noch schneller gewesen.
Man konnte schon sagen, dass der Freitag in diesem Jahr bei der Partner Pferd in Leipzig ganz im Zeichen des vierfachen Olympiasiegers in der Vielseitigkeit, Michael Jung, stand. Dieser ist bekanntlich im Springparcours ebenfalls erfolgreich unterwegs und zeigte an diesem Tag seine ganze Finesse in Sachen Schnelligkeit. Bereits am Nachmittag sicherte sich Jung ein Springen nach Fehlern und Zeit über 1,45 Meter mit der Stute Eclaire Z.
Dann am Abend war er als siebter Starter im Hauptspringen des Tages über 1,55 Meter wieder blitzschnell unterwegs. Musste er natürlich auch sein, denn die Konkurrenz war größtenteils nach ihm unterwegs. Doch die Nullrunde von Michael Jung und dem neun Jahre alten Zangersheider Wallach Fischerheros Z von 64,65 Sekunden sollte so leicht nicht zu schlagen sein. Nur einem gelang es dann doch: In der Mitte des Starterfeldes ritt der Niederländer Jur Vrieling mit dem bereits 15 Jahre alten belgischen Hengst Grand Slam VDL in 63,72 Sekunden noch einmal schneller durch den Parcours. Diese Zeit sollte bis ganz zum Schuss halten. Nur der Luxemburger Victor Bettendorf kam mit dem 13 Jahre alten Wallach Doha de Riverland noch einmal ganz dicht heran, um dann aber doch in 66,11 Sekunden Platz drei zu belegen. Patrick Stühlmeyer wurde mit dem zwölfjährigen OS-Wallach Conterno-Blue PS Fünfter.
Nach dem Springreitern waren die Vierspännerfahrer mit der Einlaufprüfung zum Weltcup unterwegs. Es siegte der Niederländer Bram Chardon mit seinem Gespann vor dem Belgier Dries Degrieck und dem australischen Seriensieger Boyd Exell. Die deutschen Fahrerinnen Anna Sandmann und Anna Mareike Meier belegten die Plätze fünf und sechs.
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