Luciana Diniz und Vertigo du Desert gewinnen Großen Preis in Abu Dhabi


Bild vergrößern Luciana Diniz und der 17 Jahre alte Vertigo du Desert

Luciana Diniz und der 17 Jahre alte Vertigo du Desert feierten in Abu Dhabi einen großen Erfolg (Archivbild Basel 2026). (© S. Lafrentz)

Vertigo du Desert ist bereits 17 Jahre alt und hat schon viele Erfolge gefeiert. Ein weiterer kam nun in Abu Dhabi hinzu.

Manchmal zahlt sich Routine einfach aus! So wie bei Luciana Diniz, die seit Jahrzehnten in der Weltspitze reitet, und ihrem 17 Jahre alten französischen Mylord Carthago-Sohn Vertigo du Desert, Olympiateilnehmer der Spiele in Tokio 2021. Der Name scheint bei dem Schimmel-Wallach Programm zu sein. Jedenfalls verursachte bei der Konkurrenz im Wüstenemirat Abu Dhabi wohl einiges an Schwindel, als er mit seiner Reiterin zum Sieg im Großen Preis im Rahmen der League of Nations in Abu Dhabi sprang.

Interessant an dem Springen: Diniz gewann mit einem Zeitstrafpunkt aus Runde eins. Nur die beiden Franzosen Nicolas Sers und Oliver Perreau hatten in Runde eins einen fehlerfreien Parcours gezeigt. Sie konnten diese Leistung aber in Runde zwei nicht halten. Auf den zweiten Platz ritt der Brite Tim Gredley mit dem 14 Jahre alten Wallach Medoc de Toxandria und zwei Zeitstrafpunkten. Dahinter platzierte sich sein britischer Teamkollege Joseph Stockdale mit dem zwölfjährigen westfälischen Hengst Ebanking mit drei Zeitstrafpunkten.

Bestes deutsches Paar waren Marco Kutscher und der 14 Jahre alte Holsteiner Wallach Catelly. Nach einem Zeitstrafpunkt in Runde eins hatten sie noch beste Aussichten auf den Sieg. Doch in Runde zwei mussten sie elf Strafpunkte und damit Platz 13 hinnehmen. Sophie Hinners und ihr zehnjähriger Nationenpreis-Debütant Lommers verpassten mit fünf Punkten Runde zwei und wurden 14.

Alle Ergebnisse aus Abu Dhabi gibt es hier.


Alexandra Koch Freie Journalistin
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Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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