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Messe „Pferd & Reiter Niederrhein“ findet nicht mehr statt


Bild vergrößern Symbolbild für Pferdemesse

Symbolbild: Messen stehen wie die gesamte Pferdebranche vor großen Herausforderungen. (© arnd.nl/Frank Sorge)

Die Pferdebranche steht seit einiger Zeit vor großen Herausforderungen. Davon sind auch die Messen betroffen. Nun hat der Veranstalter der Messe „Pferd & Reiter Niederrhein“ entschieden, dass es diese nicht mehr geben wird.

„Die Messe Kalkar als Veranstalter hat sich schweren Herzens entschieden, die Pferd & Reiter 2025 abzusagen.“ Diese Nachricht war gestern Abend in den sozialen Medien zu lesen. Grund für die Absage sei die zu geringe Zahl an Ausstellern. So sei es nicht möglich, eine erfolgreiche Messe zu realisieren, teilen die Messeverantwortlichen mit und sprechen zugleich ein grundlegendes Problem sowie eine endgültige Entscheidung an: „Diese Entwicklung steht nicht für sich allein: Der gesamte Pferdemarkt schrumpft seit einiger Zeit aufgrund demografischer und wirtschaftlicher Entwicklungen. Daher wird die Messe nicht stattfinden und auch keine Fortsetzung erhalten.“

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Die Pferdebranche in Deutschland befindet sich schon länger in einer Zeit des Wandels. Kostensteigerungen, veränderte Freizeitinteressen sowie neue Erwartungen an Tierwohl und Nachhaltigkeit stellen sie vor große Herausforderungen – davon sind auch die Pferdemessen, nicht zuletzt seit der Coronapandemie, betroffen.

Die „Pferd & Reiter Niederrhein“ sollte vom 12. bis 14. Dezember in Kalkar stattfinden. Sie war in erster Linie ein regionaler Treffpunkt für Pferdebegeisterte aus Nordrhein-Westfalen, aber auch für Besucher aus den Niederlanden. Rund 7.500 Menschen besuchten die 9.000 Quadratmeter große Messe mit über 100 Ausstellern sowie Show- und Rahmenprogramm.


Sie ist mit Pferden groß geworden und verbrachte jede freie Minute im Stall, im Sattel oder auf der Weide. Während ihres Studiums entdeckte sie ihre zweite Leidenschaft: den Journalismus – in Praktika und unzähligen Stunden als „rasende Reporterin“ auf Sportplätzen bei Wind und Wetter. 20 Jahre lang begleitete sie journalistisch die Fachzeitschrift Reiter Revue International – erst als Volontärin, dann als Redakteurin, und zuletzt als Redaktionsleiterin print. Zwischendurch machte sie für drei Jahre selbstständig, um an ihren Studienort Münster zurückzukehren (das private Glück konnte nur dort warten) und sich beruflich breiter aufzustellen. Später schrieb sie ein Kindersachbuch – natürlich über Pferde – und engagiert sich seit Gründung der Bewegung #doitride, deren Talks sie bis heute regelmäßig moderiert. In ihrer Rolle bei Hooforia möchte sie den Pferdesport mit konstruktivem Journalismus begleiten – kritisch hinschauen, Lösungen aufzeigen, Zusammenhänge erklären und den Dialog fördern.

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