Neuer Modus beim Hamburger Dressur-Derby


Bild vergrößern Frederic Wandres und Westminster als Sieger des Hamburger Dressur-Derbys 2019.

Frederic Wandres und Westminster als Sieger des Hamburger Dressur-Derbys 2019. (© S. Lafrentz)

Alles neu macht der Mai: Das kann man in diesem Jahr wortwörtlich nehmen, denn beim Hamburger Dressur Derby gibt es Ende Mai viel Neues.

Zum ersten Mal wird beim Hamburger Dressur Derby der Sieger oder die Siegerin nicht im Rahmen eines Pferdewechsels ermittelt. Stattdessen werden der Grand Prix und die Kür auf Fünf-Sterne-Niveau zusammenzählen, um den Derbysieger zu küren. Dies gab der Veranstalter „Schafhof Connects“ heute bekannt.

„Das ist eine bewusste Entscheidung, getragen von den Rückmeldungen der Reiter, dem Feedback der Zuschauer und den Erfahrungen der Vergangenheit“, betont Veranstalter Matthias Alexander Rath. „Wir sind uns durchaus bewusst, dass diese Änderung einen Einschnitt in die Geschichte des Deutschen Dressur-Derbys bedeutet. Daher haben wir uns diese Entscheidung auch überhaupt nicht leicht gemacht. Aber nach Abwägung aller Aspekte sind wir zu dem Schluss gekommen, dass das Derby mit Pferdewechsel nicht mehr optimal in die heutige Zeit passt. Ich erachte den Pferdewechsel immer noch als eine überaus spannende und interessante Prüfung, aber der Derbysieger wird nun aus einer kombinierten Wertung auf Fünf-Sterne-Niveau ermittelt. Ich bin unheimlich gespannt, wie dieser neue Modus tatsächlich ankommen wird.“

Neben der Fünf-Sterne-Tour wird es auch wieder eine Drei-Sterne-Tour geben, eine Ein-Sterne-Tour und die Qualifikation zum Louisdor-Preis.

Der Pferdewechsel bleibt aber dann doch noch Teil der Dressurgeschichte beim Derby. Denn die Ponyreiter werden ihren Sieger weiterhin in Hamburg auf diese Weise ermitteln.


Alexandra Koch Freie Journalistin
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Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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