Neumünster: Verboomen siegt vor Pauluis und Netz


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Justin Verboomen und Djembe de Hus ritten zum Sieg. (© S. Lafrentz)

Bei der Weltcup Dressur in Neumünster gab es im Grand Prix am Ende einen würdigen Sieger mit einem erstklassigen Zweitpferd.

Der Belgier Justin Verboomen kann auch ohne seinen Europameister Zonik Plus voll und ganz überzeugen. Dies zeigte er heute im Grand Prix beim Weltcup in Neumünster. Mit dabei hattte er Djembe de Hus OLD, elfjähriger Sohn des Damon Hill. Der ist zwar ein Jahr älter als Zonik Plus, steht aber seit jeher ein bisschen in seinem Schatten. Nun bewies der Hengst aber wieder einmal, dass er durchaus sehr gut mithalten kann. Mehr als das: Es war eine persönliche Bestleistung. Und Justin Verboomen zeigte einmal mehr, wie harmonisch Dressur aussehen kann. 76,826 Prozent standen am Ende für die beiden zu Buche.

Raphael Netz und Great Escape Camelot.

Raphael Netz und Great Escape Camelot freuten sich über Platz drei im Grand Prix. (© S. Lafrentz)

Platz zwei ging ebenfalls an Belgien in Form von Larissa Pauluis mit ihrem 16 Jahre alten Routinier Flambeau. Für diese beiden gab es 74,196 Prozent. Dritter wurde einer, der sich ebenfalls zu freuen wusste: Raphael Netz mit seinem Top-Pferd Great Escape Camelot mit 73,587 Prozent. Auch das war alles schön anzusehen und lässt auf eine spannende Kür hoffen. Bei dieser gibt es dann wieder Punkte für die Weltcup-Wertung, in der Raphael Netz derzeit führt.

Moritz Treffinger ritt mit Fiderdance auf Platz fünf und hinsichtlich der 71,370 Prozent ebenfalls zu einer Personal Best. Sechste wurde Ingrid Klimke mit First Class und glatten 71,000 Prozent.

Das komplette Ergebnis gibt es hier.


Alexandra Koch Freie Journalistin
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Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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