Bereits in der vergangenen Woche hatte Springreiter Scott Brash beide Großen Preise in Doha gewonnen. Nun legte er noch einmal nach.
Derzeit gibt es wenig Chancen gegen den Briten Scott Brash. Er ist Team-Olympiasieger 2012 und 2024, hat 2025 das meiste Preisgeld (3,5 Millionen Euro) gewonnen und nun ist er in Doha schon wieder hocherfolgreich unterwegs. Kurz: Die Nummer zwei der Welt ist drauf und dran der Nummer eins, Kent Farrington aus den USA, gehörig Konkurrenz zu machen.
Vergangene Woche stand Scott Brash mit Hello Chadora Lady und Hello Jefferson ganz vorn im H.H. The Father Amir’s Prix in Doha. Nur eine Woche später sieht das Bild ganz genauso aus. Das Turnier ist immer noch dasselbe. Nur die Pferde hat Brash in dieser Woche gewechselt. Den Drei-Sterne-Grand Prix gewann er dieses Mal mit der elfjährigen Luidam-Tochter Hello Folie. In einem dreizehn Paare zählenden Stechen setzte er sich in 40,81 Sekunden durch. Platz zwei ging an den Belgier Abdel Said mit der zwölfjährigen Stute Wathnan Zasou Vom Claashof, Tochter von Zinedine in 41,23 Sekunden. Platz drei ging an die US-Amerikanerin Kristen Vanderveen mit dem zwölfjährigen Holsteiner Bull Run´s Jireh.
Zwei Top-5-Platzierungen für Janne Friederike Meyer-Zimmermann
Beste deutsche Teilnehmerin war Janne Friederike Meyer-Zimmermann mit der zwöfljährigen Mylord Carthago-Tochter My Lady Lavista als Fünfte. Auch diese beiden lieferten eine Doppelnullrunde ab. Philipp Weishaupt und der erst neun Jahre alte westfälische Callao mussten sich nach einem Abwurf mit Platz 13 zufriedengeben.
Im Fünf-Sterne-Grand Prix saß Scott Brash im Sattel von Hello Mango, einer elfjährigen niederländischenn Untouchable-Tochter. Brash und die Schimmelstute kamen im neun Paare zählenden Stechen in 44,47 Sekunden ins Ziel. Dies bedeutete den Sieg vor dem Österreicher Gerfried Puck und dem 13 Jahre alten belgischen Hengst Naxcel, die in 44,92 Sekunden über die Ziellinie galoppierten. Dritte wurden Abdulrahman Alrajhi aus Saudi-Arabien mit dem 13 Jahre alten Van Helsing-Sohn Ventago in 45,04 Sekunden. Knapp das Nachsehen hatten hier Janne Friederike Meyer-Zimmermann und Cascais. Und wenn man meint knapp, dann bedeutet es hier wirklich sehr knapp. Bei 45,05 Sekunden stoppte die Uhr bei der Pinnebergerin.
Das komplette Ergebnis aus Doha gibt es hier.
