Die beiden bedeutendsten Dressurprüfungen am Freitag gingen beim Turnier in Ankum an Raphael Netz und wie am Vortag Dorothee Schneider.
Allerdings war Dorothee Schneider dieses Mal nicht mit der Stute Karlijn unterwegs. Nach dem Sieg im Grand Prix hatte diese erst einmal Pause und überließ das Feld im Grand Prix Special den Zweitplatzierten vom Donnerstag, Raphael Netz und Sola Diva. Es war der erste Sieg in einem Grand Prix Special für Netz und die elfjährige Sarotti Mocca-Sahne-Tochter aus der Hannoveraner Zucht. Mit 70,523 Prozent setzten sich die beiden durch.
„Ich bin überglücklich mit Sola Diva in ihrem allerersten Grand Prix Special überhaupt“, betonte Raphael Netz. „Sie hat sich ganz toll gezeigt und ich freue mich auf alles, was für uns beide zusammen kommen mag!“
Auf den zweiten Platz ritt ein Paar, das nach 2023 erstmals wieder gemeinsam bei Turnieren in Erscheinung trat: Helen Langehanenberg und Straight Horse Ascenzione. Mit mittlerweile 13 Jahre alte Zack-Tochter ist eine Vollschwester von Sezuan. Im Jahr 2021 waren die beiden Sieger im Finale des Nürnberger Burg-Pokals. In Ankum ritten sie zu 68,954 Prozent.
Derweil war Dorothee Schneider mit dem zehnjährigen Oldenburger Barcelo OLD in der Intermediaire II siegreich. Mit 73,158 Prozent setzte sich das Paar deutlich vom Rest des Feldes ab. Platz zwei ging an Marie Sohler und Queolito mit 69,912 Prozent. Auch auf dem Gestüt Famos, wo Dorothee Schneider momentan ihre Boxen bezieht, freute man sich mit dem Paar. „Unser Bundeschampion und Burg-Pokal-Sieger Barcelo OLD ging auch bei seinem Debüt in Inter II in einer eigenen Liga. Unter seiner Reiterin Dorothee Schneider glänzte der Sohn des Bon Coeur mit zahlreichen Höhepunkten“, hieß es auf der Instagram-Seite des Gestüts.
Den Prix St. Georges gewannen Franziska Borgmann und DSP Sternengold, 13 Jahre alte Tochter des Damon Jerome.
Alle Ergebnisse aus Ankum gibt es hier.
