Schwerverletzte Vielseitigkeitsreiterin Liz Halliday: Nach 16 Monaten wieder zuhause


Bild vergrößern Liz Halliday postete dieses Bild in Zusammenhang mit ihrem Update auf Social Media.

Liz Halliday postete dieses Bild in Zusammenhang mit ihrem Update auf Social Media. (© privat)

Die US-amerikanische Vielseitigkeitsreiterin Liz Halliday gab bekannt, dass sie nach 16 Monaten wieder langfristig zuhause sei.

Vielseitigkeitsreiterin Liz Halliday aus den USA hat eine Odyssee mit einem guten Ende hinter sich. Am 30. August 2024 erlitt sie bei einer Vielseitigkeitsprüfung im Gelände in Folge eines Sturzes eine schwere Kopfverletzung. Ihr Pferd Shanroe Cooley blieb dabei unverletzt.

Halliday wurde daraufhin sofort operiert, um das Gehirn von einer Schwellung zu entlasten. Nach einigen Tagen konnte die Team-Silbermedaillengewinnerin der Pan-Amerikanischen Spiele 2023 wieder selbstständig atmen und öffnete wenig später zum ersten Mal wieder die Augen. Dennoch lag ein langer Weg vor der Frau, die parallel zur Reiterkarriere auch als Rennfahrerin unterwegs war, beispielsweise mehrfach bei den 24 Stunden von Le Mans. Aus reiterlicher Sicht war sie vor dem Sturz bis auf 5-Sterne-Niveau, etwa in Luhmühlen und Burghley, unterwegs gewesen.

‚Wichtigstes‘ Update nach 16 Monaten

Nun berichtet die 47-Jährige selbst auf ihren Social-Media-Accounts von der Odyssee, die mehr als 16 Monate andauern sollte.

„Dies ist das wichtigste Update, das ich Ihnen seit meinem Unfall gegeben habe! Nachdem ich 16 Monate in Krankenhäusern und zwei verschiedenen Reha-Einrichtungen in Chicago und Dallas verbracht hatte, kehrte ich kurz vor Weihnachten endlich nach Lexington zurück.

Es ist schwer, all die Emotionen zu beschreiben, die man empfindet, wenn man nach so langer Zeit zum ersten Mal wieder die Tür zu seinem eigenen Zuhause öffnet … Freude, Dankbarkeit und ein Gefühl des Stolzes, dass all die harte Arbeit, die ich in den letzten 16 Monaten geleistet habe, mich an diesen Punkt gebracht hat.

Mein Weg zur Genesung ist noch lange nicht zu Ende. Ich habe mein Büro in einen Fitnessraum umgewandelt und arbeite daran, jeden Tag stärker zu werden. Ich nehme weiterhin wöchentlich an Therapiesitzungen teil, um an meiner Sprache zu arbeiten und mehr Mobilität zurückzugewinnen. Und ich reite weiterhin auf einer örtlichen Reitanlage, was für meine Genesung sehr hilfreich ist.

Ich freue mich darauf, weitere Fortschritte zu machen, und bin jedem einzelne sehr dankbar, der mich auf meinem Weg der Genesung so sehr unterstützt hat. Ich habe noch einen langen Weg vor mir, aber ich werde niemals aufgeben und niemals aufhören zu kämpfen.“

Wir schließen uns an und wünschen alles Gute für die weitere Genesung!


Alexandra Koch Freie Journalistin
Alle Artikel von Alexandra Koch

Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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