Oops, he did it again: Scott Brash hat noch einen Großen Preis in Doha gewonnen. Dieses Mal wieder mit Hello Jefferson.
Der britische zweifache Team-Olympiasieger Scott Brash lässt das Siegen in Doha beim H.H. The Father Amir’s Prix 2026 wahrlich nicht. Gerade mal einen der sechs Großen Preise auf Drei- und Fünf-Sterne-Niveau hat er in den drei Wochen der Veranstaltung nicht gewonnen. Und zwar heute den Drei-Sterne-Grand Prix. Diesen sicherte sich Abdullah Alsharbatly, der für Saudi-Arabien unterwegs ist, mit dem 16 Jahre alten Holsteiner Quisandro. Auf den Plätzen zwei und drei tummelten sich zwei deutsche Paare. Janne Friederike Meyer-Zimmermann ritt mit der elfjährigen Livello-Tochter High Level auf Platz zwei. Philipp Weishaupt erreichte mit dem erst neun Jahre alten westfälischen Congress-Sohn Callao L Platz drei. Übrigens war Scott Brash in diesem Großen Preis gar nicht unter den Teilnehmern. Er hätte also gar nicht gewinnen können.
Denn seine volle Konzentration lag in dieser Woche auf dem Fünf-Sterne-Grand Prix. Erneut hatte er wie in Woche eins Hello Jefferson gesattelt.
Der Große Preis war als Springen mit Siegerrunde gestaltet. Zwölf Paare konnten diese erreichen. Sieben davon waren in Runde eins fehlerfrei, darunter auch Philipp Weishaupt und Oreo D.R. Torben Köhlbrandt und Mastermind rutschten mit einem Abwurf noch in die Siegerrunde. Dort hatten Köhlbrandt und sein zwölfjähriger Mylord Carthago-Sohn einen weiteren Abwurf, was ein Endergebnis von Platz neun bedeutete.
Philipp Weishaupt und der zwölfjährige Kannan-Sohn Oreo mussten in Runde zwei ebenfalls einen Abwurf hinnehmen. Aufgrund der schnellen Runde erreichten sie am Ende Platz vier. Dies bedeutete stolze 65.000 Euro Preisgeld. Doch noch besser lief es natürlich für Scott Brash, der mit dem 17 Jahre alten, hocherfahrenen Olympiasieger Hello Jefferson alle Karten in der zweiten Runde geschickt ausspielte und in 52,97 Sekunden fehlerfrei das Ziel erreichte. Megane Moissonnier aus Frankreich ritt mit dem 14 Jahre alten Hengst Crooner Tame auf Platz zwei in 54,90 Sekunden. Dritte wurden Nadja Peter Steiner und die einst von Ludger Beerbaum vorgestellte, mittlerweile 14 Jahre alte Mila in fehlerlosen 55,51 Sekunden. Brashs Preisgeld für den Sieg: 195.000 Euro.
Alle Ergebnisse aus Doha gibt es hier.
