„Tierschutzrelevante Vorfälle“ bei Preis der Besten Sichtung


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Die FN äußerte sich heute zu den Vorfällen. (© FN )

Was genau in München-Riem passiert ist, wurde aus ermittlungstechnischen Gründen noch nicht bekanntgegeben.

Noch ist nicht bekannt, was genau in München bei der bayerischen Sichtung zum Preis der Besten in der Nacht auf den heutigen Sonntag geschah. Es heißt: „In der Nacht vom 14. auf den 15. Februar ist es auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem zu tierschutzrelevanten Vorfällen im Stallbereich gekommen. Mehrere Ponys wiesen am frühen Sonntagmorgen Auffälligkeiten auf.“

Die Ponys waren dort für die bayerische Sichtung zum „Preis der Besten“ eingestallt. Aus ermittlungstechnischen Gründen werden keine weiteren Details veröffentlicht, berichtet die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN). Die Veranstaltung wurde daraufhin aber am Sonntagmorgen abgebrochen. Nach Angaben des verantwortlichen Tierarztes Dr. Michael Zeitelhack seien nur wenige Ponys betroffen. Den Allgemeinzustand der Ponys beurteilte er insgesamt als gut. Es seien nach aktuellem Stand keine Folgeschäden zu erwarten.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Das zuständige Kreisveterinäramt ist in die Vorgänge eingebunden. Dr. Dennis Peiler, Vorstandsvorsitzender derFN, betonte: „Wir sind tief erschüttert über die Vorfälle in München-Riem. Wir verurteilen dieses Handeln auf das Schärfste. Der Schutz und das Wohlergehen der uns anvertrauten Pferde und Ponys haben für uns oberste Priorität. Uns ist es ein großes Anliegen, dass die Vorkommnisse vollständig aufgeklärt und entsprechend geahndet werden.“ Thomas Schreder, Geschäftsführer des Bayerischen Reit- und Fahrverbandes, erklärte: „Die Ereignisse der vergangenen Nacht machen uns betroffen und fassungslos. Für uns steht das Wohl der Ponys und Pferde über allem. Die Entscheidung, die Sichtung abzubrechen, war daher alternativlos. Wir arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen und setzen alles daran, die Vorkommnisse vollständig aufzuklären.“


Alexandra Koch Freie Journalistin
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Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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