Zwei Top-Platzierungen gab es in Wellington und Ocala für Richard Vogel mit Gangster Montdesir und Andre Thieme mit Chakaria.
Siege wurden es zwar keine für die deutschen Springreiter in den Großen Preisen in den Vereinigten Staaten an diesem Wochenende. Aber Top-Platzierungen waren wieder drin.
In Wellington ritt einmal mehr der US-Routinier McLain Ward zum Sieg im 500.000 Dollar Grand Prix. Ward war mit High Star Hero der erste, der fehlerfrei durch den schweren Parcours über 1,60 Meter kam. Am Ende gelang dieses Kunststück noch vier anderen, darunter auch Richard Vogel und dem zehnjährigen Kannen-Sohn Gangster Montdesir, die in den vergangenen Wochen zu zahlreichen Siegen geritten waren.
McLain Ward legte ganz routiniert im Stechen mit einer Nullrunde vor, setzte alle anderen gehörig unter Druck und konnte so den Sieg herauskitzeln. Bei Richard Vogel und Gangster fiel eine Stange. Es wurde Platz vier. Dasselbe Schicksal ereilte Nina Mallevaey au Frankreich mit Dynastie de Beaufour, die Platz fünf belegten. Platz zwei sicherte sich Mark Bluman aus Kolumbien mit Landon de Nyze vor dem Iren Shane Sweetnam mit James Kann Cruz.
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Chakaria in Ocala Vierte
In Ocala war derweil Andre Thieme mit DSP Chakaria unterwegs. Die beiden Europameister von 2021 sind wieder gemeinsam in Top-Form. Im CSI4* Grand Prix über 1,55 Meter ging es um immerhin 200.000 Dollar Gewinngeld. Sechs Paare erreichten hier das Stechen. Thieme und Chakaria blieben auch hier ohne Fehler, waren aber nicht ganz so schnell wie das Spitzen-Trio. Der Sieg ging an Daniel Bluman, den Cousin von Mark Bluman. Er ist nicht für Kolumbien, sondern für Israel unterwegs und saß im Sattel von Corbie von Cornet Obolensky. Kent Farrington ritt im Sattel von Descartes SR auf den zweiten Platz. Dritter wurden Brian Moggre und MTM Vivre le Reve.
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