Amsterdam: Sieg für Willem Greve und Grandorado TN N.O.P.


Bild vergrößern Willem Greve siegte vor dem heimischen Publikum in Amsterdam mit Grandorado.

Willem Greve siegte vor dem heimischen Publikum in Amsterdam mit Grandorado. (© Digishots)

Was kann schöner sein als ein Heimsieg vor dem begeistert jubelnden Publikum nach einem Traumritt im 16 Paare zählenden Stechen?

Springreiter Willem Greve genoss seinen großen Moment vor dem heimischen Publikum, das ihn frenetisch feierte. Kein Wunder, hatte er doch gerade in einem 16 Paare zählenden Stechen einen Wahnsinnsritt hingelegt und dadurch den traditionsreichen De Telegraaf Prijs über 1,50 Meter beim Weltcup-Turnier in Amsterdam gewonnen. In 33,29 Sekunden kam Greve mit dem 15 Jahre alten Eldorado vd Zeshoek-Sohn Grandorado TN N.O.P. nach Hause. Es waren die Wendungen, die ihn so weit nach vorne brachten, denn eigentlich sind andere Paare einen Tick schneller. Nicht so an diesem Tag. Einen Platz unter den ersten drei habe er sich gewünscht, meinte Greve. Doch es wurde mehr.

Platz zwei holte sich im Stechen in 33,51 Sekunden der fixe Franzose Julien Epaillard mit dem zwölfjährigen Wallach Easy Up de Grandry von Jarnac aus der französischen Zucht. Dritte wurden Robert Whitaker und sein von Vater John gezüchteter 13 Jahre alter Hengst Vermento in 34,11 Sekunden.

Pech hatten die deutschen Teilnehmer am Stechen: Philipp Schulze Topphoff hatte mit dem elfjährigen OS-Wallach Vivantas von Vivant einen Abwurf und platzierte sich damit gerade noch als 13. Patrick Stühlmeyer und Conterno-Blue PS hatten ebenfalls einen Abwurf im Stechen, fielen aber als 14. aus der Platzierung. Insgesamt gab es elf Doppelnullrunden.

„Ich wusste, dass meine Zeit schnell war. Grandorado macht sehr leicht große Galoppsprünge, sodass man im Nu am Ziel ist. Das Publikum hier ist unglaublich. Man spürt einfach, dass es einen anfeuert und unterstützt. Das ist wirklich fantastisch“, freute sich der Sieger.

Das komplette Ergebnis gibt es hier.


Alexandra Koch Freie Journalistin
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Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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