Willem Greve hieß der Sieger im Pferdewechsel des Dutch Masters.
Auch 2025 war er schon der strahlende Sieger gewesen. Dieses Mal trat er gegen den belgischen Team-Europameister und Einzel-Bronzegewinner Gilles Thomas, Weltcup-Sieger Julien Epaillard aus Frankreich und den deutschen Europameister Richard Vogel an. Am meisten setzte ihn dann auch Vogel unter Druck.
Doch Willem Greve zeigte seinem Publikum, dass er ein Meister darin ist, sich auf fremde Pferde einzustellen und damit perfekt auf die Prüfung ‚Best of Champions‘ eingestellt. Auch wenn Richard Vogel ihm darin sicherlich kaum in etwas nachsteht. Der Niederländer lieferte dann jedoch auf seinem eigenen Pferd, dem neunjährigen Sir Minka Z, sowie auf den Pferden seiner drei Konkurrenten ausschließlich Nullrunden ab. Besser ging es nicht.
Richard Vogel hatte mit seinem eigenen Pferd Greenacres Comilfo, mit dem er zum ersten Mal bei einem Turnier unterwegs war, ebenso eine Nullrunde wie mit Sir Minka von Greve und mit dem zwölfjährigen Easy Up de Grandry, dem Pferd von Julien Epaillard. Lediglich mit Gilles Thomas Happy Landais, ebenfalls erst neunjährig, musste er einen Abwurf verzeichnen und wurde damit Zweiter. Platz drei ging an Julien Epaillard mit insgesamt zwölf Punkten vor Gilles Thomas mit 16 Punkten. Als bestes Pferd wurde Easy Up de Grandry ausgezeichnet.
Richard Vogel hatte zuvor bereits das Auftaktspringen über 1,40 Meter mit dem zehnjährigen Diamant de Casall aus der Holsteiner Zucht von Diamant de Semilly für sich entschieden.