William Coleman © S. Lafrentz

William Coleman, mit Diabolo Sieger in Kentucky 2026 (Archivbild).

Das Publikum war am Ende des bedeutenden Three-Days-Event in Lexington/Kentucky schlichtweg begeistert. Denn gleich zwei Reiter aus ihrem Land sicherten sich die ersten beiden Plätze. In Abwesenheit der deutschen Vielseitigkeits-Paare und auch vieler anderer Paare aus Europa gab es gleich fünf US-Reiter unter den ersten Zehn, dazu kamen zwei Briten, zwei Neuseeländer und eine Reiterin aus Australien. Insgesamt hatte sich kein Paar aus dem nicht-englischsprachigen Raum überhaupt auf den Weg in die USA gemacht, was sicherlich in Zusammenhang mit der Vorbereitung auf die WM in Aachen steht. Hier gibt es in Europa einfach weniger anstrengende Optionen, auch wenn in Kentucky das große Geld lockte.

Dieses heimste am Ende William Coleman ein, der mit Diabolo nach der Dressur und Gelände an zweiter Stelle lag und im Springen auf den ersten Platz nach vorne sprang. Der 43 Jahre alte Coleman hatte bislang noch kein Event auf diesem Niveau gewonnen. Beste Platzierung war ein fünfter Platz in Elkton in Maryland 2021. Zudem gehörte er zum Silberteam bei der WM in Pratoni 2022 und gewann 2021 in Aachen. Diabolo kam 2012 in Westensee bei Fritz Maschmann zur Welt. Die beiden siegten mit 28,1 Minuspunkten.

Platz zwei ging ganz knapp dahinter an Caroline Pamukcu mit 28,6 Minuspunkten. Die US-Reiterin hatte sich mit HSH Blake von Platz vier über die drei nach dem Gelände auf den zweiten Rang nach vorn gearbeitet. Dritte wurden David Doel aus Großbritannien und Galileo Nieuwmoed mit 30,8 Minuspunkten.

Das komplette Ranking des Fünf-Sterne-Events in Kentucky gibt es hier.

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