Isabell Werth und Viva Gold OLD © S. Lafrentz

Heute hieß es Sieg Nummer zwei für Isabell Werth und Viva Gold OLD in Mannheim.

Isabell Werth und der zehnjährige Viva Gold OLD von Vivaldi waren bei ihrer Premiere auf diesem Niveau nach dem Grand Prix auch im Special souverän unterwegs. Sie setzten sich – obgleich man die noch nicht ganz so große Erfahrung des Hengstes natürlich bemerkt – mit 76,319 Prozent mit deutlichem Abstand durch. Besonders hohe Noten gab es in den Passagen. Es war der neunte Sieg von Isabell Werth in Mannheim. Und zwar holte sie diese Siege mit acht verschiedenen Pferden. Alle bis auf Viva Gold OLD waren später bei Championaten dabei. Wenn das kein gutes Omen ist?!

Mit 71,234 Prozent auf dem zweiten Platz lag am Ende Thomas Wagner mit dem elf Jahre alten Escolar´s Emil aus der Hannoveraner Zucht. Bereits im Louisdor-Preis-Finale im vergangenen Jahr hatte es ganau diese Rangierung gegeben. Carina Harnisch und der ebenfalls elfjährige Sezuan-Sohn DSP Sheldon Cooper, die Sieger im Louisdor-Preis-Finale 2024, wurden Dritte mit 69,660 Prozent.

Thomas Wagner und Escolar´s Emil

Thomas Wagner und Escolar´s Emil sicherten sich den zweiten Platz. (© S. Lafrentz)

„Viva Gold hat sich von Tag eins an hier sehr frisch präsentiert“, erklärte Isabell Werth. „Er ist dabei unheimlich lieb. Aber im Stall ist er schon noch unruhig. Das muss er alles noch lernen. Der Anfang war super, später hat ihm etwas die Kraft gefehlt. Da habe ich noch nicht ganz die Balance mit ihm, dass er es in derselben Selbstverständlichkeit auch zu Ende bringt.“ In den Galoppwechsel von Sprung zu Sprung auf der Diagonale baute der Dunkelfuchs einen Fehler ein. „Da wollte er nicht durch seinen eigenen Misthaufen galoppieren“, beschrieb Werth. „Und bei den Einer-Wechseln auf der Mittellinie hatten wir schon beim Abreiten einen kleinen Knoten. Fakt ist, dass er mir zwischendurch ein bisschen weggekippt ist. Da muss er noch Kraft und Stabilität kriegen. Wir sind immer noch in einer Findungsphase. Aber Viva ist vielleicht das kompletteste Pferd, das ich je hatte.“

Carina Harnisch und DSP Sheldon Cooper

Carina Harnisch und DSP Sheldon Cooper erreichten Platz drei. (© S. Lafrentz)

Ebenfalls ausgetragen wurden an diesem Nachmittag die ersten Wettkämpfe in der Para-Dressur. Regine Mispelkamp gewann mit Highlander Delight´s in Grade V vor Helen Schildhauer und der erst neun Jahre alten Federweiß und Isabell Nowak mit Ellis NRW. In Grade IV ging der Sieg an die Dänin Line Schlünsen und Catniss vor Frank Hasselberg und Zumstein.

Alle Ergebnisse aus Mannheim gibt es hier.

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