Die Sieger im Nationenpreis von Warendorf. © Andreas Danner/FN

Die Sieger im Nationenpreis von Warendorf.

Am Samstag hatte es gleich drei Siege für Deutschlands Voltigierer gegeben. Entsprechend ging man natürlich als großer Favorit in den Nationenpreis am heutigen Sonntag. Doch auch dieser Sieg musste erst einmal errungen werden. Und das galt für jedes der beiden deutschen Teams. Am Ende war es Deutschland I, das haushoch vor Deutschland II gewann.

Entscheidend für die Aufstellung der beiden deutschen Teams waren die Ergebnisse der Vortage, an denen sich Deutschlands Topvoltigierer in einer Gruppenkonkurrenz, im Einzel- und Doppelvoltigieren mit internationalen Teilnehmern gemessen hatten. Am Ende konnte Bundestrainer Kai Vorberg aus dem Vollen schöpfen.

Für Deutschland I ging das Team Norka Automation des VV Köln-Dünnwald mit dem bewährten Ecuador NRW an der Longe von Alexandra Knauf an den Start. Komplettiert wurde das Team durch die am Vortag im Einzelvoltigieren zweitplatzierte Alice Layher mit FBW Candy (Longenführer Daniel Zembrot) sowie Lukas Heitmann mit Fürst Jever (Longenführer Hendrik Brühl). Mit Endnoten über 9 für alle drei – Gruppe, Layher und Heitmann – erzielte Team Deutschland I zusammengerechnet die Gesamtnote 9,333.

Ein Nationenpreis hat immer eine besondere Stimmung und irgendwie ist man etwas angespannter. Es ist einfach etwas anderes als jedes normale Turnier. – Longenführerin Alexandra Knauf –

Deutschland II auf Platz zwei

Für Deutschland II gingen Thomas Brüsewitz, Vortages-Siegerin Kathrin Meyer sowie die Gruppe des RV Rhede, vorgestellt von Maria Temminghoff auf Stalangro, an den Start. Das Team erzielte eine 8,742 als Endergebnis und verwies damit die beiden niederländischen Mannschaften auf die Plätze.

Bundestrainer Kai Vorberg zog ein positives Fazit. „Wir haben hier vier Tage großartigen Sport gesehen. Das Turnier war insbesondere aus deutscher Sicht maximal hochkarätig besetzt. Wir hatten aber auch insgesamt ein gutes Starterfeld. Es muss sich natürlich in der Szene erst noch etwas herumsprechen, wie toll es hier ist und speziell, was für tolle Vorbereitungsmöglichkeiten wir hier zu bieten haben!“

Im Pas-de-Deux gewannen Philine Lindhorst und Cjell Aaron Richert mit der Gesamtnote 8,548 hauchdünn. Sie lagen damit vor Jannik Heiland und Kimberly Hyks, vorgestellt von Andrea Harwardt auf Crashkurs mit 8,522 Zähler. Den dritten Platz belegte ebenfalls mit gesamt 8,204 ein deutsches Doppel: Gisa Sternberg und Linda Otten mit Espresso und Longenführerin Cornelia Ammermann.

Am morgigen Montag soll die Nominierung für die Weltmeisterschaft in Aachen bekanntgegeben werden.

Alle Ergebnisse aus Warendorf gibt es hier.

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