Robert Whitaker und Vermento © S. Lafrentz

Robert Whitaker und Vermento (Archivbild 2026).

Nach dem britischen Sieg im Nationenpreis von Hickstead am Freitag, gab es auch im Großen Preis auf Fünf-Sterne-Niveau einen britischen Triumph. Dieses Mal war es wie 2025 und zuvor 2023 Robert Whitaker mit dem von seinem Vater John gezüchteten Vermento, der den Sieg davontrug. Ein solcher dreifacher Triumph war in dem Traditionsspringen zuletzt 1953 Hardy Llewellyn und seinem Pferd Foxhunter gelungen. Vor einer gefühlten Ewigkeit in der Historie des Springsports also. Auch Roberts Vater John gewann dreimal in Hickstead, allerdings mit drei verschiedenen Pferden: Ryans Son, Milton und Welham. Roberts Onkel Michael Whitaker sicherte sich den Sieg sogar viermal. David Broome ist mit sechs Siegen Rekordhalter. Aber darauf kann und will Robert nun hinarbeiten. Und vielleicht ja auch noch auf einen weiteren Sieg mit Vermento, der ja mit seinen 13 Jahren noch einiges an Zeit im großen Sport vor sich haben kann.

Daher zeigte sich Robert Whitaker auch überglücklich. „Dreimal zu gewinnen, ist unglaublich – was soll ich sagen? Ehrlich gesagt dachte ich, ich wäre als erster Starter im Stechen einen Hauch zu langsam. Aber am Ende war alles richtig und es hat sich ausgezahlt!“

Platz zwei ging nach Brasilien an Stephanie Marcieira und Novak de Kalvarie vor der Kanadierin Nicole Walker und Panter JVH. Ins Stechen hatten es lediglich fünf Paare geschafft. Jack Whitaker wurde mit Jack JL Vierter, Jessica Mendoza mit Summerhouse Fünfte. Philipp Weishaupt erreichte mit einer schnellen Runde mit vier Punkten den achten Platz mit Chaquitos PS. Kendra Claricia Brinkop und Gatsby le Magnific wurden 16.

Alle Ergebnisse aus Hickstead gibt es hier.

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