Kenzie Dysli und James © Kenzie Dysli/Instagram

Kenzie Dysli und James

Kenzie Dysli trauert um ihren James, der im Alter von 31 Jahre verstorben ist. Ein  Tres Sangre-Wallach, Tiertrainerin Kenzie Dyslis erstes eigenes Pferd. Später wurde er durch die „Ostwind“-Filme berühmt.

Auf ihrer Website beschreibt seine Besitzerin Kenzie Dysli den Wallach so:

Er lehrte mich, im Umgang mit Pferden immer gerecht zu bleiben, überlegt zu handeln und mich nicht von meinen Launen und pubertären Stimmungsschwankungen leiten zu lassen. Wurde ich ungeduldig und ungerecht, indem ich zu schnell und zu viel von ihm auf einmal verlangte, ohne ihm die nötige Zeit zu geben, mich zu verstehen, zeigte er mir ganz schnell und deutlich, dass ihm das gar nicht gefiel und ich so nicht weiterkommen würde. […] Ich glaube, ohne seine so direkte und konsequente Schule hätte niemals solch ein Verständnis für Pferde erlangen können und wäre in meiner Arbeit mit ihnen niemals so weit gekommen, wie ich heute bin.

Als ein Filmpferd für die Darstellung von Ostwind gesucht wurde, war James neben einigen anderen von Kenzies Pferden, wie dem Lusitano-Hengst Atila, zur Stelle. Er war das Pferd, welches man oft in den Nahaufnahmen sieht.

Zu den Filmen äußerte sich Kenzie immer positiv, auch wenn so manches nicht realitätsnah wiedegegeben wird.

Ich sehe das so, dass es ja nun mal ein Kinofilm ist. Keine Doku, in der alles echt und realistisch sein muss. Kino Filme werden schließlich gemacht, um die Menschen zu entertainen. Dies geschieht auf die unterschiedlichste Art und Weide: Fantasy, Comedy, Action. Wir gehen ja auch nicht in den „Herr der Ringe“ oder „The Lone Ranger“ und sagen das ist zu unrealistisch. Wenn die Kinder „Peter Pan“ sehen der plötzlich fliegen kann oder seinen Schatten jagt, dann denken die Kinder ja auch nicht gleich, dass sie fliegen oder ihren Schatten jagen können , und wenn doch, dann sind die Eltern dafür da, ihnen zu erklären, das das nur ein Film ist, eine Geschichte. Ähnlich sehe ich das auch mit unserem Werk.

Nun heißt es Abschied nehmen für die Fans, vor allem aber für Tiertrainerin Kenzie Dysli. Sie findet bewegende Worte:

Wie verabschiedet man sich von einem Pferd, das sich eigentlich gar nicht wie ein Teil des Lebens angefühlt hat – sondern wie ein Teil von einem selbst?
Mein lieber James, so viele Jahre warst du da. Du kanntest mich, lange bevor ich die Kenzie war, die ich heute bin. Du warst Teil meiner Anfänge, meiner ersten Wege, meiner Träume. Du hast so viele Kapitel meines Lebens miterlebt – und ohne es zu wissen, selbst einige davon geschrieben. 31 Jahre durftest du alt werden. Und trotzdem fühlt es sich an, als wäre jede gemeinsame Zeit zu kurz gewesen.
All mein Wissen, all die Worte die ich heute in der Kommunikation mit Pferden lautlos spreche – in all dem steckt ein Stück von DIR. James, dein Tod trifft mich tief. Und gleichzeitig weiß ich – du gehst nicht aus meinem Leben. Deine Seele wird in meinem Weg mit den Pferden weiterleben. In jeder Lektion, in jeder Show, in jedem Seminar, in dem ich mein Wissen weitergeben darf, wird immer auch ein Stück von dir stecken. Denn vieles von dem, was ich heute bin und weitertrage, hat damals mit dir begonnen. 🤍
DANKE für deine Geduld. Für deine Freundschaft und für all die Jahre. Und DANKE für all das, was ich erst heute verstanden habe, dass du mir beigebracht hast. Mach’s gut, mein alter Freund!
Hier geht es zu Kenzies Post.

4 Kommentare

  1. Ich habe Ostwind geliebt.Ich habe alle Filme geschaut
    Jetzt schaut er von oben runter.
    Du bleibst für immer in seinem Herzen und er bleibt für immer in deinem Herzen


  2. Ruhe in Frieden Ostwind. Du warst meine Kindheit. Ich hab dich geliebt. ❤️❤️❤️😭😭


  3. Corneliasays:

    Ich bin total erschrocken und war erstaunt, als es hieß, dass dieses Pferd gestorben ist und da kann ich mich voll hinein versetzen,da ich mich auch vor geraumer Zeit von meinem alten Pferd verabschieden musste, bloß jetzt bin nur noch sehr, sehr, sehr froh, dass ich diese Zeit erleben konnte!!! Bloß jetzt ist dieses Hobby so wahnsinnig teuer geworden, dass so jemand wie ich bin sich das nicht mehr leisten kann und finde das nur noch wahnsinnig sehr schade, dass diese Sportart mit einem lieben Lebewesen nicht mehr für mich finanziell möglich ist und eine passende Reitbeteiligung zu finden, dass ist echt auch nur noch sehr schwierig, aber ich bin jetzt auf den Hund gekommen mit dem ich auch in der Natur sein kann und zu Hause nicht so alleine bin!!!
    Fakt ist, dass diese wunderschöne Sportart leider viel zu teuer ist bzw wahnsinnig teuer geworden ist, dass sich normale Menschen wie ich sich das nicht mehr leisten können, aber deswegen habe ich auch einen geliebten Vierbeiner zu Hause!!!


  4. Angelinasays:

    Oh nein ! 😭💔
    ich habe geheult wo gesagt wurde das er tot ist 😭💔wir haben ihn geliebt,aber er guckt von oben zu dir runter er bleibt für immer in dein Herz ❤️


  5. Paulinasays:

    Ich hab ihn so geliebt doch jetzt ist er tot. Ruhe in Frieden Ostwind🙏🙏🙏🙏🙏😭😭😭


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