Deejay unter Rebekka Rösler platziert sich in dieser Finalqualifikation auf Rang zwei und konnte sich somit im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verbessern.
Wer sich im Warendorfer Finale 2025 bei den Dreijährigen noch ganz nach vorne trabte, konnte sich in diesem Jahr in der Qualifikation nicht durchsetzen. Der amtierende Bundeschampion Next Temptation unter Danica Duen verpasste mit Platz sieben der vierjährigen Reitponyhengste heute ganz knapp die Platzierung. Da sich aber die besten acht Paare für das Finale am Sonntag qualifizieren, kann er seinen Titel noch verteidigen.
Nicht dabei ist Bronzemedaillengewinner Steverheides No Limits, für den es heute nur für Platz zehn reichte. Wenn das Feld neu gemischt wird, haben andere Reitponyhengste nun ebenso die Chance auf den Titel. Die Qualifikation wurde als Reitpferdeprüfung ausgetragen, um Grundgangarten, Gebäude und Rittigkeit der Youngster auf der Warendorfer Großbühne zu bewerten. Im Finale am Sonntag ändert sich die Aufgabenstellung: Auf dem Programm steht dann eine Dressurponyprüfung der Klasse A.
Danny deVito führt die vierjährigen Reitponyhengste an
Den Sieg in dieser Finalqualifikation sicherte sich der westfälisch gezogene Hengst Danny deVito 10 von FS Daddy Cool aus einer Quaterback’s Junior-Mutter. Züchterin und Besitzerin ist Julia Voigt, im Sattel sahen wir Nazila Natasha Lotz. Dass der Vererber FS Daddy Cool ihm seine Bewegungsstärke und den unerschütterlichen Charakter mitgegeben hat, zeigte sich deutlich.
Die Richter belohnten das mit einer Gesamtwertnote von 8,47. Für den Trab, den Schritt sowie den Gesamteindruck an der Hand gab es eine 8,5. Für die Rittigkeit sowie den Gesamteindruck unter dem Sattel eine 8,6. Auch der Galopp ist mit einer 8,2 im guten Bereich.
Deejay verbessert sich im Vergleich zum Vorjahr
Auf Platz zwei folgte mit Deejay 18 ein Sohn des Dating AT, mütterlicherseits gezogen auf Dance for Me von Henrik Auhagen und im Besitz von Sebastian Golubski. Der Hengst knüpfte damit nicht nur an seine starke Vorjahresleistung an, sondern legte noch eine Schippe drauf. Bereits 2025 belegte er im Finale der dreijährigen Hengste unter Rebekka Rösler einen hervorragenden vierten Platz.
In diesem Jahr spielte er seine enorme Elastizität erneut aus und überzeugte das Richtergremium besonders im Trab (8,8) aber auch in Bezug auf die Rittigkeit (8,7). Für den Schritt gab es eine Wertnote von 7,7. Kann er hier am Sonntag noch eine bessere Leistung zeigen, dann wird das Finale spannend.
Bronze für New Planet RB und neue Hoffnungen
Das Treppchen komplettierte New Planet RB, abstammend von FS New Chance aus einer Mutter von Der feine Lord AT. Die Nachkommen des FS New Chance machen derzeit sportlich wie züchterisch von sich reden, und New Planet RB ist dafür das beste Beispiel. An den Turniersport herangeführt wurde er von seiner Ausbilderin Jana Greune, die ihn auch heute in Warendorf vorstellte. Der Typathlet aus der Zucht von Reiner Bockhol ist im Besitz von Gudrun Gernholt. Mit einer Gesamtwertnote von 8,35 liegt er nur ganz knapp hinter Deejay und Danny deVito.
Auch hier gab es im Schritt die vergleichsweise niedrigste Wertnote mit einer 7,8. Hingegen ist die Rittigkeit mit einer 8,8 belohnt worden und der Gesamteindruck unter dem Sattel mit einer 8,5. Für den Galopp vergaben die Richter eine 8,2, ebenso für den Gesamteindruck an der Hand am Vortag. Dass die Karten an der Spitze neu gemischt wurden, unterstreicht die Dynamik und Leistungsdichte der vierjährigen Reitponyhengste. Der Wechsel von der Reitpferdeprüfung hin zur Dressurponyprüfung der Klasse A im Finale bringt noch einmal neue Anforderungen mit sich. Somit bleibt die Entscheidung um den Titel spannend.