Sophie Hinners und Combella, die stolzen Sieger in Wien.
Für Sophie Hinners ging in Wien ein Traum in Erfüllung: Der Sieg in der Global Champions Tour und der Sieg vor wahrlich atemberaubender Kulisse. Sie reiht sich damit also unter die deutschen Sieger in der Global Champions Tour ein.
Meredith Michaels-Beerbaum, Thomas Voß, Daniel Deußer, Marcus Ehning, Ludger Beerbaum, Marco Kutscher, Christian Ahlmann, Hansi Dreher, Katrin Eckermann, Christian Kukuk, Philipp Weishaupt, David Will, Janne Friederike Meyer-Zimmermann, Gerrit Nieberg und Jana Wargers lauteten bislang deren Namen. Nun ist mit Sophie Hinners ein Neuer hinzugekommen.
Sie war häufig vorne dabei gewesen, aber nie hatte es bis ganz oben auf dem Treppchen gereicht. Nun war dies nicht mit ihrem WM-Goldgewinner Singclair der Fall. Auch nicht mit ihren wieder genesenen EM-Bronzegewinner von 2025, My Prins. Nein, es war die zwölfjährige Stute Combella von Cornet de Lys, die ihr diesen Sieg bescherte. Lange Zeit galt sie als etwas schwierig und hatte ein wenig im Schatten der beiden genannten Wallache gestanden. Doch nun kam ihre große Stunde im neun Paare zählenden Stechen von Wien.
Zuvor hatten den Umlauf etliche Paare mit Zeitstrafpunkten verlassen, unter ihnen auch Hans-Dieter Dreher und Elysium. Bei Christian Ahlmann mit Untouched, Jörne Sprehe mit Hot Easy und Maximilian Weishaupt mit Zuccero HV war dagegen eine Stange gefallen.
Nicht so bei Sophie und Combella. Die beiden hielten im Stechen unter Flutlicht die deutsche Fahne hoch – und schienen die ausverkaufte, einzigartige Kulisse beide zu genießen. Hinners musste vorlegen und tat dies in der fantastischen Zeit von 43,13 Sekunden. Das war unschlagbar, auch für den Schweden Peder Fredricson und den bereits 16 Jahre alten Routinier Alcapone des Carmille. Olivier Philippaerts und der zehnjährige Hipster SV ritten auf Platz drei.
Ticket zum Super Grand Prix gesichert
Für Hinners bedeutete der Sieg nicht nur ihren ersten Global Champions Tour-Triumph überhaupt, sondern auch das Ticket für den Super Grand Prix, bei dem es noch einmal um mehr Preisgeld geht. Stolze gut 100.000 Euro spülte allerdings schon der Sieg in Wien auf ihr Konto.
Die Freude bei Sophie Hinners war riesengroß:
Es ist unglaublich. Ich bin wirklich so zufrieden mit meiner Stute Combella. Sie ist fantastisch gesprungen und hat den gesamten Parcours über gekämpft – besonders zum Schluss. Die Atmosphäre hier ist wirklich unglaublich! Mit der Unterstützung der Iron-Dames-Familie könnte es meiner Meinung nach gerade jetzt nicht besser sein! Ich fühle mich sehr geehrt und bin sehr dankbar, dank Deborah ein so großartiges Pferdeteam zu haben. Hier ganz oben auf dem Podium zu stehen, ist unglaublich. Der Austragungsort Wien ist fantastisch, aber auch das Publikum und die Atmosphäre machen ihn zu etwas ganz Besonderem. Das Golden Ticket für den Super Grand Prix bedeutet mir als Reiterin sehr viel, denn ich werde zum ersten Mal antreten können – das war schon immer ein Ziel, und dieses Jahr ist es endlich soweit!
Auch im CSI2* gab es etwas zu feiern. Hier erreichte Brianne Beerbaum nach mehreren Top-Leistungen die Woche über erneut das Podium. Platz drei hieß es am Ende mit ihrem Nachwuchs-EM-Goldgewinner Kiss Me. Der Sieg ging nach Österreich an Josefina Goess-Horstmann und Ja Belle Stability.
Alle Ergebnisse aus Wien gibt es hier.


