Cathrine Laudrup-Dufour und Freestyle standen mit großem Abstand an der Spitze (Archivbild).
Es gibt Turniere, die sind für ihre Protagonisten etwas ganz Besonderes. So ist das beim Weltcup in Herning für die Weltranglisten-Erste Cathrine Laudrup-Dufour. Es ist quasi ihr Heimturnier. Töchterchen Palma tappert mittlerweile schon auf eigenen Füßchen zwischen den Pferden umher. Ehefrau Rasmine Laudrup-Dufour reitet in den Springprüfungen mit. Und Cathrine selbst? Die dominiert die Dressur nach Belieben.
Zur ersten Weltcup-Station hat sie ihren Star mitgebracht: Mount St. John Freestyle, mit der sie in Aachen Silber im Einzel und in der Kür gewann und Bronze mit dem Team holte. Und Freestyle schien sich nur wenige Kilometer vom heimischen Stall entfernt sichtlich wohl zu fühlen. Der Sieg war nicht nur ungefährdet. Es lagen im Grand Prix Meilen zwischen dem Paar und der Konkurrenz. 82,413 Prozent standen für Laudrup-Dufour und ihre 17 Jahre alte Stute zu Buche. Die zweitplatzierte Niederländerin Marieke van der Putten kam mit dem zwölfjährigen Zantana RS2 Old N.O.P. auf 75,957 Prozent. Platz drei ging an den nächsten Dänen: Daniel Bachmann Andersen auf Flash Gordon mit 75,652 Prozent.
Für das beste deutsche Paar im Grand Prix blieb der sechste Platz. Svenja Kämper-Meyer ritt die 13 Jahre alte Amanyara M FRH zu 71,348 Prozent. Dorothee Schneider und First Romance wurden mit 70,848 Prozent Achte. Für Moritz Treffinger gab es Platz neun mit 70,283 Prozent mit Cadeau Noir.
In der Drei-Sterne-Tour stand derweil die Dänin Ida Kirstine Bjørn auf dem neunjährigen Sparaday ganz vorn. Der fünfte Platz ging an Helen Langehanenberg und Straight Horse Ascenzione. Dorothee Schneider ritt mit Karlijn auf den siebten Platz.
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