Alice Layher, Daniel Zumbrot und FBW Candy
Es kann wieder abgestimmt werden bei den FEI Awards. In diesem Jahr haben drei deutsche Sportler die Möglichkeit, eine der prestigeträchtigen Auszeichnungen mitzunehmen.
Best Athlete
In der Hauptkategorie „FEI Best Athlete“ gehört Doppel-Weltmeisterin Alice Layher zu den Nominierten. Die Voltigiererin gewann in der Einzelkonkurrenz der Damen und im Team-Wettbewerb Gold in Aachen. Top-Favorit in dieser Kategorie dürfte Steve Guerdat sein. Er war bereits für die Auszeichnung nominiert, hat sie aber noch nicht gewonnen. Außerdem mit dabei: Springreiterin Nina Mallevaey und Para-Dressurreiterin Kate Shoemaker.
Rising Star
- In der Kategorie „FEI Rising Star“ sind zwei deutsche Nachwuchsathleten nominiert. Zum einen ist dies der 17 Jahre junge Lukas Heitmann. Auch er ist Voltigierer und gewann in diesem Jahr die Deutschen Meisterschaften der Senioren. Außerdem wurde er Junioren-Europameister. Die zweite deutsche Hoffnungsträgerin ist die 17 Jahre alte Nachwuchs-VielseitigkeitsreiterinTesresa Leowald. Sie gewann bei der EM der Junioren sowohl im Einzel als auch mit dem Team Gold. Ebenfalls nominiert sind der 15 Jahre alte Prins Lejeune, Junioren-Europameister der Einspännerfahrer, die 21 Jahre alte Europameisterin der Jungen Reiter im Springen, Greta Lepratti, sowie die ebenfalls 21-jährige Jiayi “Dina” Yu aus China, die bei den Asian Games Gold mit dem Team gewann.
Best Groom
Für den „FEI Best Groom“ Award nominiert sind Shahrouk Khan, Groom der Dressurreiterin Gabrielle Thompson, der französische Volti-Groom Romuald Le Goff, Alizée Olivier, Groom von Springreiter/Eventer Gaspard Maksud sowie Victoria Riskalla, die für zahlreiche Dressur- und Para-Dressurreiter (unter anderem Isabell Werth und Patrik Kittel) arbeitet.
Inspire
Außerdem wird der „FEI Inspire“ Award vergeben, der an besondere Persönlichkeiten und Organisationen geht.
- Equine Pathways Australia (EPA) fördert in Australien Menschen mit Behinderung im Pferdesport und begleitet sie von ersten Begegnungen mit Pferden über Rehabilitation und Training bis hin zum Para-Dressursport auf internationalem Spitzenniveau.
- Das brasilianische Sozialprojekt Fazenda Educadora fördert die persönliche, soziale und schulische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Lebensverhältnissen und ermöglicht ihnen durch Reit- und Voltigierunterricht sowie die Teilnahme an Lehrgängen und Wettkämpfen den Zugang zum Pferdesport.
- Horse Rangers ist eine traditionsreiche Jugendorganisation in London, die Kindern und Jugendlichen durch den Umgang mit Pferden, Tierpflege, Mentoring und Führungsaufgaben Selbstvertrauen, soziale Kompetenzen und Perspektiven für ihre persönliche und berufliche Zukunft vermittelt.
- Tegan Vincent-Cooke setzt sich als jamaikanische Para-Dressurreiterin für mehr Vielfalt und Sichtbarkeit im Pferdesport ein und schrieb 2026 als erste Vertreterin Jamaikas bei einer Para-Dressur-Weltmeisterschaft Geschichte.
Direkt zum Voting geht es hier. Bis 1. November kann abgestimmt werden.