Beat Mändli und Qoachella siegten in Williamsburg beim Weltcup-Auftakt.
Bei der ersten Weltcup-Station der Springreiter in der neuen Saison auf nordamerikanischem Boden stand der 56 Jahre alte Schweizer Beat Mändli ganz vorn. Mändli ist seit über 30 Jahren im großen Sport unterwegs, gewann Bronze auf Pozitano mit dem Schweizer Team in Sydney im Jahr 2000. In der Weltcup-Saison 2006/2007 gewann er mit Ideo du Thot das Finale.
Nun war er in Williamsburg an der Ostküste beim Traverse City Fall International mit der zehnjährigen belgischen Stute Qoachella von Mosito van het Hellehof unterwegs. Fünf Paare hatten insgesamt das Stechen erreicht. Mändli lieferte die einzige Doppelnullrunde.
Platz zwei ging an den Iren Shane Sweetnam und sein Top-Pferd James Kann Cruz. Die beiden waren deutlich schneller als Mändli und seine Stute. Jedoch passte am letzten Hindernis nichts und die beiden sprangen mitten hindurch. Glück im Unglück: Sie kamen nicht zu Fall und blieben unverletzt.
Platz drei ging nach Deutschland an Christian Kukuk und Akarad Tivoli Z, zehnjähriger Wallach von Akarad Hero Z. Auch diese beiden waren schneller als Mändli, mussten aber einen Abwurf hinnehmen.
Die Nummer zwei der Weltrangliste, Kent Farrington, kam mit seiner Top-Stute Greya mit einem Zeitstrafpunkt im Umlauf nach Hause und erreichte so Platz sechs.
„Ich habe heute definitiv nicht an den Sieg gedacht“, betonte Beat Mändli nach dem Springen. „Ich wollte eine gute Runde reiten und das Selbstvertrauen meines Pferdes stärken. Sie war heute unglaublich. Das Stechen war total verrückt. Manchmal klappt es einfach. Und heute hat es für mich, mein Pferd und mein gesamtes Team geklappt. Ich bin natürlich sehr glücklich.“
Alle Ergebnisse aus Williamsburg gibt es hier.