Werth und Wendy zeigten eine Top.-Lesitung

Werth und Wendy zeigten eine Top.-Lesitung und wurden Zweite.

Bei der Danish Warmblood Stallion Show im dänischen Herning gab es zwei überragende Paare: Zum einen die 17 Jahre alte, hocherfahrene Fidermark-Tochter Mount St. John Freestyle mit der Dänin Cathrine Laudrup-Dufour. Zum anderen Wendy de Fontaine, zwölfjährige Tochter des Sezuan, mit Isabell Werth. Dass es am Ende derart hauchdünn ausgehen würde, damit hatten wohl nicht alle gerechnet. Aber Wendy zeigte vielleicht die beste Kür ihrer bisherigen Karriere. In Zahlen war sie das auf jeden Fall, denn erstmals erreichte das Paar über 90 Prozent. Genauer gesagt waren es 90,080 Prozent. Bei Laudrup-Dufour und Freestyle waren es 90,465 Prozent. Knapper geht es kaum. Und entsprechend war die Siegerin auch überglücklich.

Zwei Mal über 90 Prozent

„Free, du bist meine one in a million!”, schrieb die Reiterin auf ihren Social Media Accounts. „Ich kann gar nicht beschreiben, wie geehrt ich mich fühle, dieses unglaubliche Pferd reiten zu dürfen und dass sie Teil meines Lebens ist. Dieses Wochenende war für mich etwas ganz Besonderes und eine Erinnerung, die immer bleiben wird!“

„Das war ein unglaublich schöner Tanz mit Wendy vor ihrem Publikum“, betonte Isabell Werth. „Ich könnte heute nicht stolzer auf sie sein! Als Dänisches Warmblut wusste sie offenbar genau, dass hier alle mit ihr mitfiebern!“

Damit waren die beiden der Konkurrenz weit enteilt. Platz drei ging an Isabel Freese aus Norwegen mit dem 14 Jahre alten Total Hope OLD mit 81,885 Prozent. Vierte wurden Daniel Bachmann Andersen und der zwölf Jahre alte Fiderbach-Sohn Flash Gordon.

Sieg für Werth und Viva Gold

In der Drei-Sterne-Tour konnte Isabell Werth, die auch Teil der Hengstpräsentation in Herning war, ebenfalls überzeugen. Hier ging der Sieg – wie im Grand Prx  auch im Special – haushoch an den zehnjährigen Vivaldi-Sohn Viva Gold OLD. 70,042 Prozent standen für diese beiden zu Buche. Der zweite Platz ging wie im Grand Prix an Leonie Richter mit dem ebenfalls zehnjährigen Hannoveraner Lord Leatherdale-Sohn Lord Europe. Die beiden erreichten 71,915 Prozent.

Großee Preis für Hessel Hoekstra

Bei den Springreitern gewann der Niederländer Hessel Hoekstra den Großen Preis. Er saß im Sattel des erst neun Jahre alten Aganix de Seigneur Sohn VDL Mindset ES. Platz zwei ging nach Neuseeland an Luke Dee mit dem zehnjährigen Oldenburger Gangster WW. Bester Deutscher war Marco Kutscher mit Catelly als Sechster direkt vor Nisse Lüneburg und Chill out. Hannes Ahlmann und Cimarosa wurden Neunte, Hendrik Sosath und Casino Grande Elfte.

Das komplette Ergebnis gibt es hier.

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