Das belgische Team bei seinem Sieg vor Großbritannien und Deutschland.
Es war im Grunde schon vorher klar: Die Belgier sind hier weit enteilt. Und tatsächlich gewann das Dressur-Team seinen Heim-Nationenpreis mit einem Abstand von über zwölf Prozentpunkten. 225,543 davon standen für Belgien am Ende zu Buche. Kein Wunder, denn Doppel-Europameister Justin Verboomen und sein Zonik Plus führten die Mannschaft an. 80,391 Prozent lautete ihr Resultat. Allein das war schon Gold wert. Larissa Pauluis sicherte sich mit Flambeau mit riesigem Abstand und 73,522 Prozent den zweiten Platz.
Alle anderen reihten sich dahinter ein. Mit einer geschlossenen Team-Leistung im Bereich um 70 Prozent gab es Silber für Großbritannien mit 213,391 Prozentpunkten. Auf den dritten Platz ritt die junge Mannschaft aus Deutschland mit 211,804 Prozentpunkten. Herausragend war hier Semmieke Rothenberger mit ihrem 16 Jahre alten Farrington und 72,261 Prozent. Das war Platz vier in der Einzelwertung hinter den beiden Belgiern und Marieke van der Putten mit Kuvasz RS2 aus den Niederlanden. Das zweitbeste deutsche Resultat lieferten Tobias Nabben und der elfjährige Finest-Sohn Forster, die Dritten im Louisdor Preis 2025. Sie kamen auf 71,152 Prozent und damit Platz zehn. Sowohl für Rothenberger als auch für Nabben war es die Premiere in einem Nationenpreis-Team bei den Senioren. Den 22. Platz belegten Evelyn Eger und der erst neunjährige Global Power OLD mit 68,391 Prozent. Thomas Wagner und Escolar´s Emil FRH, die Zweiten im letztjährigen Louisdor-Preis, erreichten mit 68,087 Prozent Platz 27.
Mit dem dritten Platz verteidigt Deutschland nach drei von fünf Nationenpreisstationen die Führung. In Wellington gab es zum Auftakt Platz zwei, in Fontainebleau gelang der Sieg. Im Juli geht es nach Hagen und Falsterbo, wo dann die Entscheidung fällt.
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