Michael Jung und fischerChipmunk © S. Lafrentz

Michael Jung und fischerChipmunk (hier bei der EM in Blenheim) stehen wieder ganz vorn.

Michael Jung – wer sonst? So könnte manch einer denken. Doch so einfach ist es eben nicht, denn jeder Kenner der Vielseitigkeit weiß, dass hinter seiner Dominanz in Marbach einmal mehr viel Arbeit und eine perfekte Saisonvorbereitung stehen.

In der Geländeprüfung ließ sich die deutsche Mannschaft ihre Führung im Nationenpreis der internationalen Vielseitigkeit in Marbach nicht nehmen. Stattdessen baute das Team diese sogar noch aus. Mit 95,8 Minuspunkten liegt die Mannschaft nun ganz klar vor Schweden (114,4) und Belgien (115,3).

Vierfach-Olympiasieger Michael Jung steht mit fischerChipmunk FRH nach Dressur und Gelände mit 28,0 Minuspunkten in der Einzelwertung an der Pole Position. Dahinter folgen Lara de Liedekerke-Meier aus Belgien mit Kiarado d’Arville (29,2) und die Österreicherin Lea Siegl mit Van Helsing P (32,1). Julia Krajewski rückte mit dem zwölfjährigen Tullabeg Platinum mit einem fehlerfreien Geländeritt auf Platz vier vor. Libussa Lübbeke liegt nun auf Rang sechs mit Familienpferd Caramia NRW. Für Ben Leuwer verlief die Prüfung dagegen nicht ganz optimal. Nach einem Vorbeiläufer fiel er mit Zuccini MN auf Platz 28 zurück. Einzelreiterin Nina Schultes liegt mit dem bereits 19 Jahre alten Grand Prix nach wie vor stark auf dem zehnten Platz.

Bundestrainer Peter Thomsen zeigte sich zufrieden: „Ich freue mich natürlich, dass die deutschen Reiter hier so einen super Auftritt gehabt haben. Die Reiter mussten in dem anspruchsvollen Gelände ganz präzise reiten, durften keinen Fehler machen. Insofern glaube ich, dass das auch eine tolle Vorbereitung war für die Weltmeisterschaft.“

Das komplette Ergebnis aus Marbach gibt es hier.

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