Cian O´Connor und Genghis Khan ritten zum Sieg im Championat.
Der Himmelfahrtstag ist das erste große Highlight beim Hamburger Derby. Bei den Springreitern standen gleich zwei wichtige Prüfungen auf dem Programm.
Zum einen das Championat von Hamburg über 1,55 Meter. Hier kam es zu einem ganze 16 Paare zählenden Stechen. Beziehungsweise gingen am Ende drei der eigentlich qualifizierten Paare nicht an den Start. Auch André Thieme schonte seine Sportpartnerin DSP Chakaria im Hinblick auf den Großen Preis am Samstag.
Die anderen 13 Paare kämpften um den Sieg. Und dabei wurde es sehr schnell unter den sieben Paaren, die am Ende mit einer Doppelnullrunde unterwegs waren. Allen voran ritt der Ire Cian O´Connor mit dem zehnjährigen Selle Francais Wallach Genghis Khan. Diesen hat er für einige Zeit von Tom Wachman übernommen, um ihn an größere Aufgaben heranzuführen. Für den Kannan-Sohn hatte O´Connor nur Lob übrig. „Es ist das erste Mal überhaupt, dass ich hier in Hamburg ein großes Springen gewonnen habe. Ich bin heute sehr stolz auf dieses tolle Pferd“, meinte er.
Platz zwei ging an den Schweizer Edouard Schmitz mit sein Olympiapferd, den 14 Jahre alten Garmin van’t Naastveldhof. Am Ende wurde es hochspannend zwischen den beiden Paaren. Bei O´Connor standen 45,20 Sekunden zu Buche, bei Schmitz waren es 45,47. Dritte wurden der Niederländer Arne von Heel und der zehnjährige Holsteiner Verbandshengst Keaton HV, ebenfalls von Kannan. Auf Platz vier folgte dann das beste deutsche Paar: Mario Stevens und sein 13 Jahre alter Hannoveraner Wallach Starissa. Jens Wawrauschek und Mava S platzierten sich nach einem Abwurf im Stechen als Zehnte. Tom Schewe und Congress Blue PS wurden Zwölfte, ebenfalls mit einem Abwurf.
Weishaupt gewinnt weiteres Top-Springen
Im zweiten großen Springen des Tages der Fünf-Sterne-Tour siegte ein deutsches Paar: Philipp Weishaupt und Callao L, erst neunjähriger westfälischer Wallach von Congress. 68,86 Sekunden standen für die beiden in dem Springen nach Fehlern und Zeit zu Buche. Platz zwei ging ebenfalls nach Deutschland an Nicola Pohl und die Stute Fee du Val Guerard, elfjährig aus der französischen Zucht von Cornet Obolensky, in 70,92 Sekunden. Harm Lahde und der 13 Jahre alte Zangersheider Wallach Echo van Spaalbeek Z erreichten den vierten Platz, Hannes Ahlmann und Tiepolo wurden Siebte, Patrick Stühlmeyer und Baloutaire PS Zehnte. „Callao ist ein unglaublich tolles Pferd. Er macht mir so viel Spaß!“, betonte Weishaupt.
Das komplette Ergebnis aus Hamburg gibt es hier.
