Stefan Engbers und sein weißer Riese Baju NRW stürmten zum Sieg.
Zwölf Paare im Stechen bescherten dem Großen Preis bei Horses & Dreams wahrlich einen Schlusspunkt, der dem Jubliläum ebenbürtig war. Zwanzig Jahre Horses & Dreams, da waren nicht nur am letzten Tag bei vielen zahlreiche Erinnerungen aufgekommen. Der erste Sieger in der Horses & Dreams meets Oman-Edition 2006 war Christian Ahlmann auf Perry Lee. Damals wie heute zog das Turnier ein breites Medieninteresse auf sich. Das ist Ulrich Kasselmann als Organisator immer gelungen.
„Den Großen Preis hier zu gewinnen, ist etwas ganz Besonderes“, betonte heute auch Stefan Engbers. Er war nicht der große Favorit. Aber er hatte es geschafft. Er ist mit dem 13 Jahre alten Balou du Rouet-Sohn Baju NRW der Sieger im Großen Preis über 1,55 Meter bei der zwanzigsten Edition von Horses & Dreams. Damit reiht er sich zwischen illustren Namen von Ahlmann über den heutigen Bundestrainer Otto Becker, Meredith Michaels-Beerbaum, John Whitaker und Katrin Eckermann ein. „Es heißt ja immer, Baju wäre nicht superschnell, aber ich denke, wir haben heute gezeigt, dass er das sein kann. Er hat mich wahnsinnig stolz gemacht!“, meinte Engbers mit einem Schmunzeln.
Baju NRW misst übrigens stolze 1,84 Meter. Er ließ den Parcours in Hagen wahrlich klein wirken. André Thieme und seine wieder genesene 16 Jahre alte Europameisterin von 2021 DSP Chakaria ritten auf Platz zwei. Der dritte Rang ging an den australischen Springreiter Luke Dee aus Australien mit Gangster WW vor Hans-Thorben Rüder und Courage sowie Tom Schewe und Congress Blue PS. Sie alle blieben fehlerfrei. Mit dem schnellsten Ritt mit einem Abwurf wurde Marco Kutscher mit Pikeur Lemar NRW Sechster.
Das komplette Ergebnis des Großen Preises gibt es hier.

