Der ICE wurde schwer bei der Kollision beschädigt. © Gemeindefeuerwehr Bienenbüttel

Der ICE wurde stark bei der Kollision beschädigt.

Ein ICE kollidierte am Sonntag (20. September) auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Hannover mit zwei entlaufenen Pferden berichten der NDR und weitere Medien. Bei Bienenbüttel im Landkreis Uelzen standen die Tiere nach Angaben des Zugführers plötzlich auf den Gleisen. Dieser konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Beide Pferde hatten durch den Aufprall keine Überlebenschance.

Der ICE war auf dem Weg von Hamburg nach Karlsruhe und wurde bei der Kollision erheblich beschädigt. Er kam nach dem Zusammenprall aufgrund der hohen Geschwindigkeit erst nach rund zwei Kilometern zum Stehen. Nach Angaben der Bundespolizei sollen sich die Pferde losgerissen haben. Woher sie jedoch genau stammen und wie der genaue Hergang der Ereignisse war, ist nicht bekannt.

Für die Bergungs- und Sicherungsarbeiten wurde die Strecke zwischen Lüneburg und Bad Bevensen in beide Richtungen für mehrere Stunden gesperrt. Die Sperrung führte zu Zugausfällen und Verspätungen im Regional- und Fernverkehr.

Der beschädigte ICE konnte anschließend mit geringer Geschwindigkeit zurück zum Bahnhof Bienenbüttel fahren. Dort wurde ein Ersatzzug bereitgestellt, mit dem die Insassen ihre Reise in Richtung Karlsruhe fortsetzen konnten. Menschen wurden bei dem Unfall nach Angaben der Feuerwehr nicht verletzt.

Immer wieder kommt es aufgrund von entlaufenen Pferden zu Unfällen, wie HOOFORIA erst kürzlich berichtete.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert