Jessica von Bredow-Werndl und Times Kismet © Hubert Fischer

Jessica von Bredow-Werndl und Times Kismet waren die Sieger im Fünf-Sterne-Grand Prix in München.

München war immer schon ihr Pflaster: Jetzt siegte Jessica von Bredow-Werndl auch mit Times Kismet. Und wenn man zurückdenkt, weiß man, dass dort auch die Legende Dalera großartige Top-Leistungen ins Viereck zauberte. Mit Times Kismet war der Weg nicht einfach, nachdem von Bredow-Werndl sie von Charlotte Dujardin übernommen hatte. Doch nun haben die beiden Vertrauen aufgebaut und konnten in den vergangenen Wochen viele Erfolge feiern.

Für die elfjährige niederländische Stute von Ampere x Lord Leatherdale war es erst der vierte Grand Prix ihres Lebens. Und die Aufgabe war nicht leicht, die Konkurrenz stark. Unter anderem gehörte Raphael Netz, ehemaliger Top-Bereiter in Aubenhausen und mittlerweile selbstständig, dazu. Auf dem fünfzehnjährigen Great Escape Camelot von Johnson gab es von den Richtern 73,783 Prozent. Das war eine Personal Best für die beiden. Camelot zeigte definitiv, dass er wieder in Top-Form unterwegs ist, nachdem er das Weltcup-Finale verletzungsbedingt verpasst hatte.

Doch Jessica von Bredow-Werndl und Times Kismet konnten das noch toppen, dabei musste die Reiterin sogar mit einem Infekt kämpfen, wie sie vor der Prüfung sagte. Mit 74,522 Prozent erlangte das Paar den zweiten gemeinsamen Grand Prix-Sieg. Auf Rang drei kam Benjamin Werndl auf dem zehnjährigen Hannoveraner Wallach Quick Decision mit 72,652 Prozent. Vierte wurden Charlott-Maria Schürmann und die zehnjährige Dante Weltino-Tochter Dante`s Pearl OLD. Die beiden absolvierten ihren ersten Fünf-Sterne-Grand Prix mit 72,609 Prozent.

Richterin Katrina Wüst fasste treffend zusammen: „Das war absolut spannender Topsport! Und ich bin mir sicher, dass wir hier heute zukünftige Mannschaftspferde gesehen haben!“

Simone Pearce gewinnt Grand Prix Special

Den Grand Prix Special der Drei-Sterne-Tour gewann derweil die in der Schweiz lebende Simone Pearce mit Will Marq. Die beiden hatten schon im Grand Prix am Vortag an der Spitze gestanden. Im Special ritten sie zu 71,340 Prozent. Dahinter folgte Lena Haßmann mit der erst neunjährigen Oldenburger Rappstute Chere Celine OLD von Governor-ST und 71,064 Prozent. Den dritten Platz belegte Yara Reichert mit dem Westfalenhengst Valverde NRW und 70,511 Prozent.

David Will gewinnt Qualifikation

Bei den Springreitern hieß der Sieger in München derweil David Will. Im Sattel von King George, einem achtjährigen DSP Wallach von Kasanova de la Pomme, gewann er vor Elisabeth Meyer mit der zehnjährigen Niederländerin Let it Shine und der Schwedin Karin Martinsen mit der zwölfjährigen Mecklenburger Stute Tailormade Conita Blue PS.

Alle Ergebnisse aus München gibt es hier.

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