Jessica von Bredow-Werndl und Times Kismet in Balve © S. Lafrentz

Jessica von Bredow-Werndl und Times Kismet in Balve

Zum engsten Favoritenkreis für die WM hatten Vierfach-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl und die elfjährige niederländische Stute Times Kismet nicht gezählt. Aber durch die zahlreichen Ausfällen in diesem Jahr gibt es immer noch Chancen für alle Kaderreiter auf eine Teilnahme in Aachen. Für Jessica von Bredow-Werndl und die Ampere-Tochter ‚Kiss‘ ist diese Option ab jetzt jedoch nicht mehr vorhanden.

„Ich hätte nächste Woche gerne an der zweiten Sichtung für die Weltmeisterschaft in Aachen teilgenommen. Die Entscheidung, nicht nach Hagen zu fahren, ist mir deshalb alles andere als leicht gefallen. Gemeinsam mit den Besitzern von Kiss haben wir uns bewusst dafür entschieden, ihr die Zeit zu geben, die sie braucht. Für Kiss ist es ihre erste Grand Prix Saison, und sie bringt ein außergewöhnliches Talent mit. Genau deshalb ist es uns wichtig, sie mit Geduld und Weitblick aufzubauen“, so Jessica von Bredow-Werndl auf ihren Social-Media-Accounts. „Natürlich entwickeln wir uns mit jedem Turnier weiter und genau das möchten wir auch über den Sommer in Ruhe tun. Ohne zusätzlichen Druck, sondern mit Blick auf das große Ganze. Im Spitzensport ist es oft verlockend, jede Chance nutzen zu wollen. Doch Verantwortung bedeutet manchmal auch, auf eine Chance zu verzichten, wenn man überzeugt ist, dass es langfristig der richtige Weg ist.“

Wie der Verzicht auf die Weltmeisterschaften von Charlott-Maria Schürmann, deren Dante´s Pearl nicht ganz fit ist, sowie Ingrid Klimke, deren Vayron erst seine Verletzung auskurieren muss, eine erneute Entscheidung im Sinne des #doitride-Gedanken.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert