Leni-Sophie Gosmann und Diamantini © Pferdesport Deutschland

Leni-Sophie Gosmann und Diamantini sind wieder in Führung.

Bei den Europameisterschaften der Ponyreiter im französischen Le Mans gab es gestern schon die erste Goldmedaille für die jungen Damen des Dressurteams. 

Nun möchten die anderen Disziplinen nachziehen – und dem Vielseitigkeitsnachwuchs scheint dies auch zu gelingen. Zumindest hat man nach der Dressur erst einmal knapp die Führung übernommen. Die Mannschaft mit Justus Hayessen und Miss Windsor, Charlotte Eilers und Nadeshi, Anna von Helldorf und Marlon sowie Lea Brügger und Golden Girl´s Nelly haben 86,6 Minuspunkte auf dem Konto. Dahinter folgt das Team aus Belgien mit 88,9 Minuspunkten und die Italiener mit glatten 92 Minuspunkten. Nicht ganz so gut lief es für die Vielseitigkeitsnation Großbritannien, die auf Rang acht steht. Im Einzel führt derzeit Lea Brügger mit einem Ergebnis von 22,4 Minuspunkten mit deutlichem Abstand vor Noa Pelle aus Frankreich mit Gin GT la Templerie (26,8). Dritte ist die deutsche Einzelstarterin Greta Marie Löhr mit Rathcline Dream und 27,1 Minuspunkten. Die nächste Einzelstarterin Franziska Niehoff folgt mit Metallica SGN auf Platz fünf (29,2).

Nur Platz acht bei den Springreitern

Deutschlands Pony-Springreiter ereilte derweil im Nationenpreis um Gold, Silber und Bronze ein ähnliches Schicksal wie derzeit die Briten in der Vielseitigkeit. Nur können diese es noch ausbügeln, für das deutsche Team ist die Prüfung bereits beendet. Gold ging im Springreiten an Großbritannien vor Irland und Belgien. Für die deutschen Nachwuchstalente blieb Platz acht. Schon in der Einlaufprüfung hatte es viele Fehler gehagelt und im Nationenpreis über zwei Umläufe war es nicht besser geworden. Janne Neumann steht mit Hegerie de Lanlore als Beste des Teams mit 19,97 Punkten auf Platz 17. Joost Fallenberg ritt mit Bella Donna auf den 33. Platz. Benedikt Raab und Marie Luise erreichten Rang 35. Frida Obermowe schied mit Tyona aus.

Leni-Sophie Gosmann mit Halbzeit-Führung

Viel besser sieht es dagegen wieder bei den Dressurreitern aus. Hier hat bereits das Einzel begonnen. Zur Halbzeit steht Leni-Sophie Gosmann mit Diamantini EA WE ganz vorn. Die beiden hatten bereits in der Team-Konkurrenz das Einzel gewonnen. Nun stehen für sie 75,567 Prozent zu Buche. Platz zwei geht derzeit an die Dänin Filippa Jaeger Jensen und Sir Sansibar (75,514) vor Lilly Kasselmann und Nasdaq FH mit 74,919 Prozent.

Hier darf man gespannt sein, wer morgen die Medaillen abräumt!

Alle Ergebnisse aus Le Mans gibt es hier.

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