Moritz Treffinger und Morricone © S. Lafrentz

Moritz Treffinger und Morricone: Sieger im Piaff-Förderpreis in Mannheim.

Es sei ein Gefühl wie auf Wolken gewesen, meinte Moritz Treffinger nach seinem Sieg im Piaff-Förderpreis in Mannheim. Damit ist er für das diesjährige Finale schon qualifiziert. Ein weiterer Erfolg in Moritz Treffingers langer Liste in den vergangenen Wochen und Monaten. Man hat den Eindruck, dass dem 22-Jährigen einfach alles gelingt. Sogar der Start beim hochkarätigen Weltcup-Finale. Und wer Moritz Treffinger kennt, der weiß im Grunde, dass dies noch längst nicht das Ende der Fahnenstange war.

Doch zurück nach Mannheim. Dort ritt er nicht seine Weltcup-Pferde Fiderdance und Cadeau Noir, sondern Morricone, einen 14 Jahre alten Oldenburger Millennium-Sohn. Spätestens heute trat er endgültig aus dem Schatten der zuvor Genannten. 71,128 Prozent standen für die beiden zu Buche. „Es ist ein Genuss, wie auf Wolken, ein Bouncen durch die Prüfung hindurch!“, beschrieb Moritz Treffinger. Für ihn war das Maimarktturnier wie Heimkommen, ist er doch genau hier aufgewachsen und hat als Kind die ganz Großen beobachtet. „Wir waren noch nicht auf so vielen gemeinsamen Turnieren“, erzählt der Chefbereiter des Gestüts Bonhomme. „Mannheim war erst unser zweites CDI, aber es macht solchen Spaß, ihn zu reiten. Weil er sich selbst präsentieren möchte, weil er außerdem wunderschön ist und ein Riesenego hat, das er voll für den Reiter einsetzt.“ Im vergangenen Jahr gewann Treffinger das große Finale des Piaff-Förderpreises übrigens mit Cadeau Noir.

Platz zwei ging an Lucie-Amouk Baumgürtel, die ZINQ First Vienna FH FRH gesattelt hatte. Mit der zehnjährigen Hannoveraner Stute ritt sie zu 70,359 Prozent und lag damit knapp vor der Siegerin der Einlaufprüfung, Rose Oatley mit Alive and Kicking, die zu 70,308 Prozent ritt. Beide freuten sich ebenfalls sehr über ihre Platzierungen. „Ich kann immer noch nicht glauben, was Alive and Kicking für mich tut und wie brillant sie ist“, freute sich Rose Oatley.

Kür-Sieg für Lisa Müller und D´Avie

Über den Sieg in der nicht so stark wie der Grand Prix Special besetzen Kür auf Vier-Sterne-Niveau sicherte sich Lisa Müller. Sie hatte Gut Wettlkam’s d’Avie FRH gesattelt, 14 Jahre alter Hannoveraner von Don Juan de Hus. Die beiden ritten zu 75,815 Prozent und lagen damit vor Simone Pearce aus Australien mit dem zehnjährigen Will Marq und 74,180 Prozent.

Lisa Müller und D´Avie

Lisa Müller und D´Avie siegten in der Kür in Mannheim. (© S. Lafrentz)

Para-Dressur-Reiter erfolgreich

Vor großer Kulisse waren auch an diesem Tag wieder die Para-Dressurreiter erfolgreich. In Grade I triumphierte Martina Benzinger mit der erst sechs Jahre alten Imperia von Asgard´s Ibiza aus der Hannoveraner Zucht. Der dritte Platz ging an Mara Meyer und Daily Double. In Grade II siegte Heidemarie Dresing mit Poesie vor Gianna Regenbrecht und First Florentine. In Grade III erreichte Steffen Zeibig mit Patamon Platz zwei hinter der Italienerin Francesca Salvade mit Escari. Platz drei ging an Melanie Wienand und Lemony´s Loverboy.

Alle Ergebnisse aus Mannheim gibt es hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert