Max Weishaupt und DSP Omerta Incipit auf dem Weg zum Sieg.
Die Zeit war famos und sie reichte knapp zum Sieg. Das Championat von Mannheim wurde als Springen nach Fehlern und Zeit ausgetagen. In 67,79 Sekunden ritt das bayerische Paar allen anderen davon.
„Spitze, speziell, einfach Wahnsinn! Und noch dazu ist Omerta Incipit quasi meine besten Freundin! Karl Gruber hat die Stute gezogen, und sie ist immer noch in seinem Besitz. Wir Drei sind schon so lange ein Team – das ist außergewöhnlich“, so schwärmte der Sieger von seiner 15 Jahre alten Erfolgspartnerin aus der bayerischen Zucht. Maximilian Weishaupt war im vorderen Drittel des Starterfeldes dran. So musste der 36-Jährige ziemlich lange warten und zittern. Was er in der Zeit gemacht hat? „Ich habe meinen Kollegen zugeguckt.“
Dabei hat er sicherlich auch Armin Schäfer gesehen und für einen Moment die Luft angehalten. Der versuchte nämlich mit dem elf Jahre alten Holsteiner Wallach Dante zum Ende hin alles und kam ganz dicht heran. Genauer gesagt standen 68,02 Sekunden auf der Anzeigetafel. Etwas langsamer als Weishaupt, Platz zwei. „Dante ist in guter Verfassung, er hat jetzt zwei Tage Pause und dann wird er am Dienstag in der Badenia seinen ersten 1,60-Meter-Parcours gehen“, berichtete Armin Schäfer. Dritte wurden die ebenfalls regelmäßig superschnellen Katrin Eckermann und der erst neunjährige Cascajall NRW, dem Weltmeister der jungen Springpferde von 2023.
Britt Roth siegt vor Bruder Mikka
Im U25 Springpokal gab es einen Doppelsieg der Roth-Geschwister aus Rheinland-Pfalz. Am Ende setzte sich die 24 Jahre alte Britt Roth mit dem erst neunjährigen Jeffrey vor ihrem 20 Jahre alten jüngeren Bruder Mikka durch, der Rossmount Flamenco gesattelt hatte.
Alle Ergebnisse aus Mannheim gibt es hier.



