Die WM in Aachen erwartet ihre Besucher ud Zuschauer.
Im August richtet die Sportwelt ihren Blick nach Aachen. Vom 11. bis 23. August verwandelt sich das legendäre Turniergelände in der Soers in den Schauplatz der Weltmeisterschaften.
In also genau 149 Tagen kehrt die Welt des Pferdesports an den Ort zurück, an dem sie mit den Weltreiterspielen 2006 ihr bislang größtes Championat gefeiert hat. Mit dabei sind die Disziplinen Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Vierspänner, Voltigieren und Para-Dressur.
„Die Weltreiterspiele 2006 in Aachen waren das großartigste Championat, das wir als Reiter bislang erleben durften“, schwärmt Isabell Werth, die erfolgreichste Dressurreiterin aller Zeiten noch heute. „Alle, die damals schon dabei waren, erinnern sich an jeden Moment!“ Sie muss es wissen, immerhin gewann sie damals zweimal Gold und einmal Bronze. Sie weiß, wie es sich anfühlen wird, eine Kür in Aachen unter Flutlicht im ausverkauften Hauptstadion zu reiten.
Dressur das erste Highlight am Eröffnungstag
Am Tag der Eröffnungsfeier, dem 11. August, startet Teil 1 des Grand Prix und damit das erste sportliche Highlight.
„Die Dressurprüfungen im Hauptstadion werden ein absolutes Highlight sein“, so ALRV-Sportchefin Birgit Rosenberg. An diesem weltweit einzigartigen Schauplatz, der sonst nur den Springreitern vorbehalten ist, wird die Elite des Dressursports im Team und in der Einzelwertung um die Medaillen reiten. Aber auch die Voltigierer und Para-Dressurreiter dürfen sich auf ein besonderes Ambiente freuen – ihre Entscheidungen werden vor großer Kulisse im eigens für das Championat überdachten Stadion 3 ausgetragen.
Große Bühne für die Para-Dressur
„Es ist uns ein besonderes Anliegen, die Para-Sportler inmitten des Events zu integrieren“, so Rosenberg. Die Para-Dressur gewinnt dadurch an Sichtbarkeit, wie es sie sonst vergleichbar nur bei den Paralympics 2024 in Paris gab.
„Ich bin sehr froh, dass unsere Disziplin in Aachen auf so großer Bühne öffentliche Aufmerksamkeit erlangt. Bessere Bedingungen als hier gibt es nicht, Aachen bietet eine Traum-Kulisse für die Para-Dressur“, betont Multi-Medaillengewinnerin Regine Mispelkamp.
Für Zuschauer besonders attraktiv: Wer die Para-Dressur hautnah erleben möchte, kann mit einem Tages-Ticket für das Hauptstadion, das Stadion 2 oder einem Village Ticket dabei sein und Teil dieser besonderen Atmosphäre werden.
Dreizehn Tage Top-Sport
Über 13 Tage hinweg erwartet die sportliche Welt ein Programm voller Weltklasse-Leistungen: In der ersten Woche stehen Dressur, Vielseitigkeit und Voltigieren im Plan, gefolgt von Para-Dressur, Vierspännerfahren und Springreiten in Woche zwei.
Stefanie Peters, Präsidentin des Aachen-Laurensberger Rennvereins, blickt voller Vorfreude auf das Großereignis: „Es ist uns eine große Ehre, Gastgeber dieses bedeutenden Championats zu sein. Wir setzen alles daran, dem Pferdesport eine Bühne zu bieten, die diesem internationalen Ereignis mehr als gerecht wird.“