Penelope Leprevost und Baloubet de Talma in Basel in diesem Jahr, einem seiner letzten großen Auftritte.
Es sind sehr traurige Nachrichten, die Springreiterin Penelope Leprevost und das Gestüt Haras de Talma heute auf ihren Social -Media-Kanälen teilte. Ihr 15 Jahre alter Baloubet du Rouet-Sohn Baloubet de Talma ist tot. Der Wallach aus der französischen Zucht mit einer Cento-Mutter hatte einen schweren Unfall ohne Reiter erlitten. Was genau passiert ist, erklärte die Springreiterin nicht.
„Du warst besonders energiegeladen und kämpferisch, und dein Herz war größer als du selbst. Deine Energie war oft schwer zu bändigen: Du wolltest immer 150 % von dem geben, was von dir erwartet wurde. Schon von klein auf hast du bei allen, die dir begegnet sind, einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Als Jungspund warst du bereits außergewöhnlich. Der Weg war lang, das wollen wir nicht verschweigen. […]
Schließlich sicherte dir deine Begegnung mit Pénélope deinen Platz. Einen Platz unter den Größten. Eine neue Liebesgeschichte, ein Dreiergespann zwischen Amélie, Pénélope und dir, trug dich bis in die Ranglisten der 5*-Grand-Prix-Turniere in Vejer, Lyon oder sogar London! Es gab keinen Wettkampf, bei dem Pénélope uns nicht von deinen Heldentaten erzählte. Hast du einen Fehler gemacht? „Das macht nichts, wenn du wüsstest, wie sehr ich ihn liebe“, sagte Pénélope zu uns. Liebe hast du bis zu deinem letzten Atemzug erfahren. Du hinterlässt eine riesige Lücke in unserem Herzen“, heißt es von Seiten des Haras de Talma.
Große Trauer bei Penelope Leprevost
„Mit großer Trauer mussten wir uns heute von unserem Balou verabschieden, nachdem er sich bei einem Unfall im Freilauf verletzt hatte. Danke für alles, was du all jenen geschenkt hast, die das Glück hatten, deinen Weg zu kreuzen. Dein feuriges Temperament und dein Mut, deine Sanftheit und deine Freundlichkeit machten dich zu diesem außergewöhnlichen Pferd. Danke für alles, Balou“, schreibt Penelope Leprevost.
Seine größten Erfolge erlebte Baloubet de Talma etwa beim Weltcup in London mit Platz fünf sowie Platz sieben im Weltcup von Lyon.
Wir werden ihn nicht vergessen!