Das Siegertreppchen der Global Champions League in Madrid.
Lange Gesichter gab es beim Team Riesenbeck International am Freitag in Madrid. Denn die Mannschaft von Ludger Beerbaum kam nicht ins Finale der besten zehn Teams beziehungsweise über den 14. Platz nicht hinaus. Bei Maximilian Weishaupt und dem Holsteiner Verbandshengst Zucchero HV standen zwölf Punkte zu Buche. Bei seinem Bruder Philipp Weishaupt und Mastermind waren es acht Punkte.
Die Cannes Stars ritten in Runde eins zu acht Punkten mit Jörne Sprehe und Toys sowie Katrin Eckermann und Dialou Blue PS. Bei beiden fiel eine Stange. In der zweiten Runde hätten dann Anastasia Nielsen und Action Man antreten sollen. Doch dieser verletzte sich auf dem Abreiteplatz, sodass das Team folglich nur mit einem Paar unterwegs gewesen wäre und eliminiert wurde. Es war damit der zehnte Platz.
Den Sieg trug das Team der Prague Lions davon. Niels Bruynseels war mit dem zwölfjährigen Hengst Impress van´t Kattenheye Z in Runde eins fehlerfrei und lieferte mit Oaky Flandria in Runde zwei einen Zeitstrafpunkt. Fernando Martinez Sommer ritt sowohl mit dem zwölfjährigen Wallach Joep als auch mit der 15-jährigen Lady van de Haarterhoeve fehlerfrei ins Ziel. Damit war dem Team der Sieg mit großem Abstand nicht mehr zu nehmen.
Der zweite Platz ging an die Istanbul Warriors mit Abdel Said und der zwölfjährigen Stute Wathnan Zasou vom Claashof mit null und einem Strafpunkt. Außerdem waren Simon Delestre mit dem zehnjährigen Gatsby du Tillard mit vier und null Punkten am Start. Dritte wurde das „Heim-Team“ Madrid in Motion mit Maikel van der Vleuten und dem zehnjährigen Hengst Quastor vd Heffinck, die mit vier und null Punkten nach Hause kamen. Neben ihm ritt der Spanier Sergio Alvarez Moya mit dem zehnjährigen Comme il Faut-Sohn Quandrado und null und zwei Zeitstrafpunkten.
Hans-Dieter Dreher gewinnt Einzelwertung
Die Istanbul Warriors übernahmen damit die Führung in der Team-Gesamtwertung vor den Basel Cosmopolitans und Prague Lions. Das Feld liegt aber nach wie vor äußerst knapp beisammen. Zwischen Platz eins und zehn gibt es nur einen Spielraum von zwölf Punkten.
„Hier in Madrid die volle Punktzahl zu holen, war für uns absolut entscheidend. Deshalb bin ich heute unglaublich stolz auf die Mannschaft. Jeder hat in den entscheidenden Momenten seine Leistung gebracht. Genau das macht auf diesem Niveau den Unterschied aus“, betonte Fernando Martinez Sommer vom Siegerteam.
Die Einzelwertung jener Paare, die nicht für ein Team am Start waren, gewann Hansi Dreher mit Vestmalle de Cotis. Ein großartiger Lichtblick an einem sonst nicht ganz so erfolgreichen Tag für die deutschen Reiter. Die Einzelwertung der Teamreiter in Runde eins ging nach Belgien in Form von Gilles Thomas und Chuck Marienshof Z vor seinem Landsmann Abdel Said. In der zweiten Runde ritt der Italiener Emanuele Gaudiano zum Sieg in der Einzelwertung mit seinem dreizehnjährigen Hengst Nikolaj de Music. Gaudiano gewann auch am Samstag ein Springen mit dem zehnjährigen Chabrello PS.
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