Renate Voglsang und Fürst Ferdinand zur Fasanenhöhe © S. Lafrentz

So werden wir Fürst Ferdinand zur Fasanenhöhe in Erinnerung behalten (Archivbild aus Basel 2024).

Renate Voglsang trauert um ihr Erfolgspferd Fürst Ferdinand zur Fasanenhöhe. Er starb im Alter von nur 17 Jahren an einer „rasch fortschreitenden, seltene Autoimmunerkrankung“, wie sie selbst bekanntgab.

Voglsang wurde in München geboren, lebt im Chiemgau, startet jedoch für Österreich. Der 2009 geborene Wallach Fürst Ferdinand zur Fasanenhöhe stammt ab von Fürst Hohenstein. Er kam vor elf Jahren zu Voglsang und begeisterte sie vom ersten Moment mit seiner Bewegungskraft. 2020 waren sie erstmals im Grand-Prix-Sport unterwegs und schafften es bis auf Vier-Sterne-Niveau im Dressurviereck.

Schon vor einigen Jahren hatte der bayerisch gezogene Wallach einmal gesundheitliche Probleme durch eine Linsentrübung, die sich akut verschlechterte. Daraufhin wurde ihm nach mehreren erfolglosen Versuchen, die Linse zu retten, das reche Auge entfernt. Danach war er wieder im Sport erfolgreich. Seit Oktober 2025 hatte man ihn nicht mehr im Viereck gesehen.

Schwerer Abschied

„Es fällt mir unendlich schwer, in Worte zu fassen, was ich mit dir verloren habe. Du warst für mich so viel mehr als mein Pferd: mein treuer Gefährte, mein starker Partner im Sport und mein stiller Vertrauter, der mich so viele Jahre begleitet hat“, schreibt Renate Voglsang nun. „Bis zum Schluss hast du gekämpft, aber dann doch verloren gegen eine rasch fortschreitende, seltene Autoimmunerkrankung. Du hattest keine Chance. So gerne hätte ich dir ein schönes Rentnerleben mit deinen Freunden auf der Koppel gewünscht, aber es sollte nicht sein.

Ich vermisse dich so sehr: Dein Wiehern am Morgen, deine Nähe, dein warmer Blick – all das fehlt mir jeden Tag. Der Stall ist nicht mehr derselbe ohne dich, und auch in mir fühle ich die Leere. Die Lücke, die du hinterlässt ist groß und spürbar! Zugleich bin ich unendlich dankbar für die Zeit mit dir – für dein Vertrauen, unsere Verbundenheit und die vielen Erinnerungen, die bleiben.

Du hast nicht nur durch deine sportliche Laufbahn beeindruckt, sondern vor allem durch dein Wesen. Deine Sanftheit, dein Vertrauen, dein Kämpferherz und deine außergewöhnliche Gutmütigkeit haben dich zu etwas ganz Besonderem gemacht. Mit deiner ruhigen und zugleich kraftvollen Ausstrahlung hast du mir immer Halt gegeben und mich sicher durch unzählige Momente getragen. Du wirst das bedeutendste Pferd meines Reiterlebens bleiben und immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben.“

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