Abdulrahman Alrajhi und Ventago © S. Lafrentz

Abdulrahman Alrajhi und Ventago bei den Olympischen Spielen in Paris.

Ganz nach vorne konnte Europameister und Aachen-Sieger Richard Vogel an diesem Wochenende nicht reiten im Eine-Million-Dollar-Grand Prix von Spruce Meadows, dem Queen Elisabeth II Cup über 1,60 Meter. Es ging für die besten Zwölf über zwei schwere Runden. Dass Richard Vogel sich mit acht Punkten in Runde eins und einem Abwurf in Runde zwei noch als Achter mit dem zehnjährigen Gangster Montdesir platzierte, spricht jedoch für die hohen Anforderungen.

Nur ein einziges Paar blieb in zwei Runden fehlerfrei. Abdulrahman Alrajhi aus Saudi-Arabien mit dem 13 Jahre alten Van Hensing-Sohn Ventago aus der Hannoveraner Zucht. Und der 30-Jährige hat sogar eine Verbindung zu Vogel. Dessen bester Freund und Geschäftspartner David Will trainiert Abdulrahman Alrajhi. Mit Ventago war Alrajni bereits bei den Olympischen Spielen in Pairs unterwegs. Einen derart großen Erfolg feierte der Saudi-Araber mit dem von Sven Fehnl und Tim Rieskamp-Goedeking in den Sport gebrachten Wallach allerdings noch nie.

Platz zwei ging an den Iren Daniel Coyle mit dem 16 Jahre alten Farrel. Dritter wurde der für Israel startende Kolumbianer Daniel Bluman, der sich jüngst in die Top Ten der Welt vorgearbeitet hat.

Übrigens gab es in dieser Turnierwoche natürlich doch einen Podiumsplatz für Vogel in Spruce Meadows. In der Qualifikation zum Großen Preis ritt er mit Phenyo van het Keysersbos auf Rang zwei hinter Lucy Davis Kennedy und den einst von Gerrit Nieberg vorgestellten Ben.

Alle Ergebnisse aus Spruce Meadows gibt es hier.

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