Shane Sweetnam und Coriaan van Klatscheut Z auf dem WEg zum Sieg.
Beim Eine-Million-Dollar-Grand Prix am Samstag in Wellington/Florida möchte wohl jeder vor Ort gerne teilnehmen, bildet er doch den Höhepunkt des Winter Equestrian Festival. Einer der sicher dabei sein wird, ist Richard Vogel. Schon allein deshalb, weil er als Europameister vorqualifiziert ist. Aber er ritt auch am Donnerstag mit dem zwölfjährigen Holsteiner Casall-Sohn Cloudio auf den zweiten Platz in der Qualifikation, was ebenfalls gereicht hätte.
Im sieben Paare zählenden Stechen des Springens war nur ein Paar schneller unterwegs als die beiden: Shane Sweetnam und Coriaan van Klatscheut Z, zehnjähriger Wallach von Comme il Faut. Damit ging der Sieg mit der schnellsten Doppelnullrunde nach Irland. Und für Vogel und Cloudio mit der einzigen weiteren Doppelnull gab es immerhin den zweiten Platz. Rang drei sicheren sich der für Israel startende Daniel Bluman und Hummer Z.
Die anderen beiden deutschen Starter mussten sich weiter hinten einreihen. Christian Kukuk als 33. mit Fantasia de Wy, aber auch er ist als Sieger der vergangenen beiden Jahre und Olympiasieger schon sicher im Grand Prix dabei. Zittern muss noch René Dittmer, der mit Cody wie Vogel mit einem Abwurf nach Hause kam. Er hat aber in der heutigen zweiten Qualifikation noch eine Chance.
„Jeder Sieg beim WEF ist eine große Sache“, betonte derweil Shane Sweetnam. „Für uns gab es diese Woche zwei Ziele: erstens, sich zu qualifizieren, und zweitens, die Prüfung zu gewinnen. Mein Pferd ist einfach brilliant. Es herrscht hier eine echte Grand-Prix-Atmosphäre – nicht nur für Amerika, sondern wirklich für die ganze Welt. Da das Preisgeld eine Million Dollar beträgt, ist das Gefühl noch stärker. Für die besten Pferde ist es jedes Jahr ein wichtiger Termin im Turnieralender.“
Das komplette Ergebnis gibt es hier.