Tom Schewe muss die Platzierung mit Congress Blue PS in Bordeaux wieder abgeben (Archivbild).
Wieder verliert ein deutscher Springreiter die errungene Platzierung wegen einer positiven Medikationskontrolle bei seinem Pferd. Das Szenario erinnert an Josch Löhden und seinen EIC Schabernack und den Verlust des Sieges im Springen um die Goldene Trommel von Basel. Damals war das der größte Erfolg in Löhdens Karriere gewesen, doch ein Kortison-Präparat wurde ihm zum Verhängnis. Auch bei Tom Schewe kann man nun sagen, dass er einen der größten Erfolge seiner Karriere verliert.
Tom Schewe muss den errungenen dritten Platz im Weltcup von Bordeaux und das damit verbundene Preisgeld zurückgeben. Bei seinem Pferd Congress Blue PS gab es einen positiven Test auf „3-hydroxydetomidine“, ein Beruhigungsmittel.
Die FEI handelte den Fall im sogenannten Fast-Track-Verfahren ab. So war es auch bei Josch Löhden passiert. Es bedeutet, dass Schewe von der Prüfung ausgeschlossen wird, das Preisgeld zurückgeht und er eine Geldstrafe in Höhe von 1.500 CHF und Kosten in Höhe von 1.000 CH zahlen muss. Jedoch erfolgt keinerlei Sperre, da sich der Reiter zuvor nichts zuschulden kommen ließ. Tom Schewe hat dennoch die Öffnung der B-Probe beantragt.
Gegenüber spring-reiter.de äußerte er, dass er geschockt sei, da das Pferd nichts Derartiges wissentlich verabreicht bekommen hätte. Deshalb möchte Schewe durch die B-Probe mehr Klarheit bekommen.