Nach einem schweren Unfall kann Petra Teegen nicht mehr in ihrem Beruf als Krankenschwester arbeiten, zu verletzt ist ihre Wirbelsäule. Aber sie hatte ein Versprechen gegeben: Wenn sie irgendwann soweit ist, dass sie es schaffen kann, anderen Menschen mit ihren Tieren zu helfen, dann macht sie das. Gesagt – getan.

Petra Teegen, Gründerin der Pferdeklappe

Im Jahr 2013 gründet die heute 71-Jährige die Pferdeklappe in Norderbrarup, Schleswig-Holstein. Aufgenommen werden hier jene Tiere, deren Besitzer in Not geraten, krank geworden oder sogar verstorben sind. Auch die Pferde haben teilweise eine herzzerreißende Odyssee hinter sich, sind selbst chronisch krank und haben Schmerzen, sind abgemagert oder haben den Lebensmut verloren. Aber es kommen auch vollkommen gesund Pferde in die Klappe. Wenn nötig, päppeln Petra Teegen und ihre Mitstreiter die Tiere wieder auf, stellen sie Hufschmied und Tierarzt vor und machen sie so fit, dass sie neu vermittelt werden können.

Derzeit leben in der Klappe 52 Pferde, die vor allem durch Spenden finanziert werden. Aber Petra Teegen schreibt auch Bücher, es werden Merchandise-Artikel verkauft und Flohmärkte zugunsten der Klappenpferde ausgerichtet.

Wie es abläuft, wenn ein Tier in die Klappe kommt, welche Auflagen neue Besitzerinnen und Besitzer erfüllen müssen und wieso das Pferd Clippy einen besonderen Platz in Petra Teegens Herz hat, haben wir bei unserem Besuch erfahren.

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