Wer die kleine Siedlung Lupendorf in Richtung Wald verlässt und durch die verwunschene Kastanienallee so lange fährt, bis er das kleine Holzschild „Achtung, freilaufende Pferde!“ entdeckt, muss zunächst den Blinker rechts setzen und dann die Augen offen halten. Denn ganz sicher kommt ihm Villy irgendwo auf dem langgezogenen Wirtschaftsweg hinauf auf die Reitsportanlage von Juliana und Erik Steinhagen im gemächlichen Schritt entgegen. Nicht wundern, Villy darf das. Er ist Freigänger …
Will man Villy, ein freilaufendes Pferd, richtig kennenlernen, muss man zunächst einmal die Bekanntschaft mit seiner Mutter machen: Never say Never. Ein Name mit Programm. „Sie war nach einigen Ponys mein erstes Pferd. Als ich sie bekam, war ich 13. Sie war vier, gerade angeritten und pendelte zwischen Genie und Wahnsinn. Es folgten aufregende, abenteuerliche, tolle, aber auch wirklich harte Zeiten. Wahrscheinlich für uns beide …“, blickt Juliana Steinhagen, Besitzerin von Villy und Never say...
