Die Arbeit an der Sitzlonge schärft Wahrnehmung, Balance und feine Einwirkung.
Wie aus dem Nichts heraus kommen wir zu einer Einsicht. In unserem Gehirn macht es „klick“. Plötzlich erkennen wir die Lösung eines Problems, und es schießt ein unbeschreibliches Gefühl in unseren Körper. Von einer Sekunde auf die nächste schwingt das Becken weich in der Pferdebewegung mit, folgen die Hände sanft dem Pferdemaul, und die Schenkelhilfe erzeugt genau die Reaktion beim Pferd, die man sich erhofft hat. Lektionen gelingen wie von Zauberhand, als wäre es nie anders gewesen.
Mit Sitzlonge weniger Multitasking beim Reiten
Und man fragt sich: Wieso habe ich das eigentlich nicht schon früher gefühlt? Die Antwort: Weil altes Wissen erst neu und originell in unserem Denkorgan verknüpft werden musste. Erst danach lassen sich Aha-Erlebnisse im Gegensatz zum rein mentalen Verständnis tatsächlich fühlen.
Das gelingt aber nicht nebenbei. Multitasking im Sattel verhindert oft die reiterliche Entwicklung. Wer neben seinem eigenen Körper noch Takt, Tempo, Richtung, Linienführung und Co. im Blick haben muss, kann seine Aufmerksamkeit nie voll und ganz auf sich und sein Pferd lenken. Die äußeren Anforderungen halten uns davon ab.

Das Körperband fühlt sich ungewohnt an. Doch gerade das Unbekannte lässt den Reiter intensiver fühlen. (© Stefan Lafrentz)
Fokus auf den Reitersitz
Wir sind zu beschäftigt, und die Qualität des Reitens nimmt ab. Sich zu 100 Prozent auf nur eine Sache zu konzentrieren mag in unserer hochkomplexen Sportart unrealistisch klingen. Doch das sogenannte Singletasking ist ideal, um den Sitz und die Hilfengebung nicht nur schnell, sondern auch nachhaltig zu verbessern. Das beste Tool hierfür ist die Sitzlonge.
In der Wiener Hofreitschule ist diese Art der Ausbildung normal. Unter der Führung eines erfahrenen Bereiters wird der korrekte Sitz an der Longe auf Schulhengsten erlernt und so lange perfektioniert, bis die Eleven in der Schulquadrille mitreiten dürfen. Fernab vom Applaus des Publikums wird in den ersten Jahren die Grundlage für die klassische Reitkunst gelegt.
Wie bewusst reiten wir wirklich?
Dabei steht die Entwicklung von Gefühl, Klarheit, Losgelassenheit, Eigenbalance und Körperbewusstsein, aber auch gegenseitigem Vertrauen im Vordergrund. „Für mich ist die Sitzlonge ganz klar eine Frage der Haltung. Wie bewusst gehen wir mit unserem eigenen Körper um? Und inwieweit sind wir bereit, Verantwortung für unsere Einwirkung auf das Pferd zu übernehmen?“, fragt die Sitz und Bewegungsexpertin Nadine Krause aus dem schleswig-holsteinischen Bargteheide.
Die Sitzlonge orientiert sich an den jeweiligen Möglichkeiten und Bedürfnissen des Reiters und hilft, einen funktionalen Sitz fernab von schablonenartigen Bildern auszubilden, der dem Pferd Raum für seine natürlichen Bewegungen lässt. „Während der klassische Reitunterricht häufig das Ergebnis einer Lektion anvisiert, verschiebt sie den Fokus auf den Weg dorthin“, erklärt die Ausbilderin. Die Trainingseinheit wirkt daher anders, oft leise und sehr individuell. Fühlen, verstehen, verbinden. Darin liegt ihre Stärke.
Wissen kritisch beleuchten
Je fortgeschrittener der Reiter ist, desto höher ist der Stellenwert des Trainingstools. Es überprüft und hinterfragt bisher erlernte Konzepte auf ihre korrekte Umsetzung hin: Welche Hilfen werden tatsächlich aus dem Körper heraus gegeben? Wo beginnt die Kompensation über einzelne Körperteile? „In der Praxis werden beispielsweise halbe und ganze Paraden häufig mit einem zu starken Einsatz der Hände geritten. An der Longe lassen sie sich schnell wieder auf ihre körperliche Grundlage zurückführen“, erklärt die Ausbilderin.
Dafür lässt sie Reiter bewusst ohne Zügel reiten und vermittelt ihnen zunächst ein Verständnis für die Sitz und Schenkelhilfen innerhalb der Paraden. „Man muss spüren, wie viel Einfluss bereits über die Gewichtsverlagerung, Körperspannung und die Schenkel entsteht.“ Erst später ergänzt sie schrittweise die Zügelhilfen. So wird deutlich, dass effektive Paraden nur aus dem Zusammenwirken aller Hilfen entstehen und Stabilität auf einer inneren Balance basiert.

Vor der eigentlichen Trainingseinheit beobachtet Nadine Krause jedes Reiter-Pferd-Paar mit kritischem Blick. (© Stefan Lafrentz)
Die Sitzlonge als Übersetzer zwischen Körper und Pferd
Durch bestimmte Wahrnehmungsübungen wird auch der Sitz zunehmend elastischer und unabhängiger. „Fortgeschrittene erkennen bald sehr genau, wo sie unbewusst Spannung aufbauen, um die Kontrolle über ihren Körper zu behalten. Sie fühlen, wie minimale Veränderungen in der Beckenbewegung, der Rumpfstabilität oder der Schulterhaltung Veränderungen beim Pferd auslösen. Der Sitz muss immer weniger kontrolliert werden und kann eine begleitende Funktion einnehmen, eine zentrale Voraussetzung in der Reitausbildung“, meint Nadine Krause.
Die Sitzlonge baut so eine Brücke zwischen klassischer Ausbildung und moderner Körperarbeit. Die Inhalte bleiben dieselben, der Zugang aber wird feiner, bewusster und körperlich nachvollziehbarer. Sie schafft eine Hilfengebung, die für das Pferd verständlich, durchlässig und sanft bleibt, auch in anspruchsvolleren Lektionen.

In anspruchsvolleren Lektionen wie der Traversale ist eine Hilfengebung aus einer stabilen Körpermitte essenziell. (© Stefan Lafrentz)
Warum sich Fortschritt oft zuerst unangenehm anfühlt
Das Problem: Viele Reiter würden die Sitzlongenarbeit als unangenehm empfinden, weil sie dabei unter Beobachtung stehen. Gibt es Getuschel von Außenstehenden? Wirke ich wie ein Anfänger im Sattel? Blamiere ich mich? Scham spielt eine Rolle. Daher geht es nicht darum, reiterliches Können infrage zu stellen, sondern Feinheiten sichtbar zu machen, stellt Nadine Krause klar. Die Sitzlonge schaffe einen bewusst gestalteten Lernraum, in dem die Entwicklung wichtiger sei als die Außenwirkung, in dem auch erfahrene Reiter sich erlauben dürften, wieder Lernende zu sein.
„Ein unruhiger Oberkörper beeinträchtigt unmittelbar den Bewegungsfluss des Pferdes, ebenso festgehaltene Oberschenkel oder klemmende Knie“, weiß sie. Mithilfe der Sitzlonge werden diese und andere Bewegungsmuster aufgedeckt, die beim freien Reiten unbemerkt bleiben, weil sie durch andere Aufgaben überlagert werden.

Das Körperband fühlt sich ungewohnt an. Doch gerade das Unbekannte lässt den Reiter intensiver fühlen. (© Stefan Lafrentz)
Die Sitzlonge als Spiegel
Doch wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Wir klammern uns an routinierte Handlungen, die zumeist unbemerkt von unserem Bewusstsein ausgeführt werden. Plagt uns nicht die Scham, ist es das Unbekannte. Die Einwirkung auf das Pferd liegt plötzlich nicht mehr in unseren Händen. Vor allem das Reiten ohne die Zügelverbindung und den Halt im Steigbügel kann zu Unsicherheiten, gar zum Gefühl eines Kontrollverlustes führen.
Die Macht der Gewohnheiten hat uns im Griff und lässt uns stagnieren. Fortschritt findet ohne uns statt. Erst wenn sich der Kontext ändert, kann Platz für Neues geschaffen werden. „Dadurch ist eine intensive Wahrnehmung möglich. Eine instabile Rumpfmitte oder eine ungünstige Beckenstellung zeigen sich sofort, wenn die Reiter keine äußeren Hilfsmittel mehr zur Stabilisierung vorfinden. Es wird schnell klar, wo sie sich festhalten, körperlich und mental. Das Feedback an der Longe ist immer sehr ehrlich.“

Dehnen, mobilisieren, koordinieren und kräftigen: Gezielte Übungen am Boden erhöhen die Beweglichkeit des Sitzes. (© Stefan Lafrentz)
Vertrauen ist die Grundlage
Man spürt alles stärker: wie die Bewegung durch das Becken als Kontaktstelle zum Pferderücken in den restlichen Körper weitergeleitet wird, welchen Einfluss die eigene Atmung nimmt, welche Effekte kleine Anspannungen nach sich ziehen können, aber auch wie das Pferd in seiner Bewegung unterstützt werden kann.
Mit der Abgabe der Kontrolle steigt zugleich die Verantwortung des Ausbilders. „Wir sind mit unserer fachlichen Kompetenz dafür zuständig, einen Rahmen zu schaffen, in dem sich Pferd und Reiter sicher bewegen können. Das bedeutet, das Pferd jederzeit im Blick zu behalten: seine Balance, seine innere Gelassenheit, seine Reaktionen auf die Übungen des Reiters. Nur dann kann sich der Lernende wirklich auf die Körperarbeit einlassen“, gibt die Expertin zu bedenken.

An der Sitzlonge entsteht ein Lernprozess, der von Offenheit und gegenseitigem Vertrauen lebt. (© Stefan Lafrentz)
Ablauf und Voraussetzungen für die Sitzlonge
- Sicherheit: Das Training erfordert Ruhe und Konzentration für Mensch und Tier. Ein entspanntes, überschaubares Setting und ein ausbalanciertes, ausgeglichenes Pferd sind wichtige Voraussetzungen. Sicherheit für den Reiter bietet zudem ein Maria-Hilf-Riemen am Sattel.
- Training: In der Regel wird das Pferd mit Dreieckszügeln ausgebunden, um ihm eine funktionale Form und einen stabilen Bewegungsrahmen in einer mittleren Dehnungshaltung zu geben. Alternativ wird der Kappzaum genutzt. Häufig beginnt die Einheit auf dem Zirkel. Es können ganze Bahn, einfache Bahnfiguren oder gezielte Übergänge hinzukommen. Entscheidend ist weniger die geometrische Form als die Qualität der Bewegung.
- Analyse: Das Gangbild des Reiters wird auf Schiefen, Asymmetrien und Spannungsmuster überprüft. Im Sattel geht die Analyse weiter: Wie wirkt der Reiter auf das Pferd ein? Welche Zusammenhänge gibt es zwischen dem Reitersitz und den Pferdebewegungen?
Dann folgen Wahrnehmungs- und Sitzübungen, die sich im Verlauf der Einheit ändern. Zwischendurch gibt es kurze Pausen zum Erklären, Reflektieren oder einfach, um Erlebtes wirken zu lassen. - Dauer: Die Dauer richtet sich nach der Konzentrationsfähigkeit von Pferd und Reiter. Für eine Sitzlongeneinheit, die ausschließlich im Sattel stattfindet, sind 20 bis 30 Minuten in der Regel ausreichend. Soll stärker in die Tiefe gegangen werden, sitzt der Reiter zwischendurch immer wieder ab und führt Übungen am Boden aus. In solchen Fällen kann eine Einheit länger dauern.
- Tools: Neben verschiedenen körperorientierten Hilfsmitteln im Sattel (Igel und Franklin Bälle, Körperbänder etc.) werden Lockerungs- und Dehnübungen am Boden sowie auf dem Bewegungshocker Balimo absolviert. Zusammenhänge können so zunächst ohne Pferd verstanden und erlebt werden. Wieder zurück im Sattel verbindet die Sitzlonge die am Boden erarbeiteten Impulse mit der realen Bewegung des Pferdes.

Das Bedürfnis, sich festzuhalten, wird bei Hand-Tools wie den Igelbällen umgeleitet, ohne das Pferd zu beeinflussen. (© Stefan Lafrentz)
An der Sitzlonge wird gemeinsam gearbeitet
Insbesondere bei Übungen, welche die Stabilität herausfordern, ist eine korrekte Einschätzung elementar. Wird das Pferd plötzlich unruhig oder verliert die Balance, muss die Übung entsprechend angepasst oder unterbrochen werden. „Unsere Aufgabe ist es, beide als Einheit wahrzunehmen und die Anforderungen so zu gestalten, dass sie zielführend sind. Sitzlongenarbeit verlangt ein genaues Hinsehen, ein ständiges Abwägen und die Bereitschaft, flexibel zu reagieren“, unterstreicht Krause. Verfügt der Reiter nicht über ein entsprechendes Pferd, kann ein Leihpferd sinnvoll sein.
Ein Klima, in dem sich alle Beteiligten wohlfühlen, sei wichtig für eine zielführende Trainingseinheit. Der Reiter dürfe und solle an der Longe sein eigenes Empfinden zu den jeweiligen Anforderungen offen ansprechen. Nadine Krause bittet ausdrücklich um Rückmeldungen, Fragen und Wünsche. „Ich erlebe es als große Bereicherung, wenn ein Dialog entsteht. Je mehr der Reiter seine Wahrnehmung mit mir teilt, desto gezielter kann ich ihn begleiten. Sitzlongenarbeit ist für mich ein gemeinsamer Lernprozess, der von Offenheit, Vertrauen und gegenseitigem Respekt lebt.“

Festgehaltene Oberschenkel oder klemmende Knie Spannungen bleiben an der Sitzlonge nicht unbemerkt. (© Stefan Lafrentz)
Vom Sitz zur feinen Einwirkung
Dann kann das Training über die einzelne Einheit hinaus sein großes Potenzial entfalten. „Mit der neuen Wahrnehmung, Unabhängigkeit und Losgelassenheit im Sitz verändert sich die gesamte Einwirkung. Hilfen werden ruhiger, klarer und zeitlich präziser gegeben, weil sie aus einer stabilen Mitte heraus entstehen. Das Pferd muss weniger korrigiert werden, kann sich losgelassener bewegen und zeigt mehr Leistungsbereitschaft. Der Takt wird konstanter, die Anlehnung besser, und alle Bewegungsabläufe werden harmonischer.“
Auch die innere Haltung des Reiters wandelt sich. Fernab vom Ausbildungsstand und den gerittenen Lektionen schafft die Sitzlonge eine Basis für feines, verantwortungsvolles Reiten. Neben den körperlichen Aspekten profitieren Fortgeschrittene ebenso mental. Die Sitzlonge entschleunigt und nimmt den Leistungsdruck heraus. Klassische Inhalte lassen sich jenseits von Bewertungen und Perfektionsansprüchen erarbeiten. Fühlen ist wichtiger.
Die Sitzlonge wirkt auch bei seltenem Einsatz
Aha-Momente kommen von ganz allein. Dafür genügt es, die Sitzlongenarbeit einmal im Monat in den Trainingsplan zu integrieren. „Die Ausbildung bekommt dadurch mehr Tiefe und weniger Schwere“, sagt Nadine Krause. Sie wirkt langfristig und nachhaltig für das freie Reiten. Die neu gewonnenen Erkenntnisse sind zudem einprägsamer. Denn die Beteiligung verschiedener Hirnareale sorgt dafür, dass die Speicherung im Langzeitgedächtnis nicht nur erleichtert, sondern verstärkt wird.
Aha-Momente lassen sich im Gedächtnis wieder abrufen und sogar kombinieren. Dabei stellt sich immer wieder ein intensives Gefühl der Freude ein, weil das „Glückshormon“ Dopamin ausgeschüttet wird. Und Glücksgefühle kann man nie genug bekommen.
Übungen an der Sitzlonge: Einwirkung und Sitz verbessern

Langsame Drehbewegungen im Oberkörper fördern die Aufrichtung und Beweglichkeit. (© Stefan Lafrentz)
Übung 1: Koordination schulen
Die Zügel werden auf dem Pferdehals abgelegt oder dem Longenführer überlassen. Der Reiter beginnt im Schritt, einen leichten Ball von einer Hand in die andere zu übergeben. Mit zunehmender Sicherheit kann auch mit zwei Bällen und oder im Trab oder Galopp gearbeitet werden. Diese Übung schult Gleichgewicht, Koordination, Konzentration und Timing sowie die Unabhängigkeit des Sitzes.
Übung 2: Oberkörper mobilisieren
Der Reiter sitzt locker im Schritt, hat die Hände frei. Seine Füße verharren ruhig im Steigbügel oder hängen frei am Pferdebauch hinunter. Er führt langsame, große Armkreise aus, zuerst einzeln, dann mit beiden Armen gleichzeitig. Anschließend werden die Schultern nach hinten geöffnet, danach wieder locker fallen gelassen.
Auch Drehbewegungen des Oberkörpers nach rechts und links sind möglich. Das löst Spannungen im Schulter und Nackenbereich und fördert einen aufrechten, beweglichen Oberkörper. Das Becken lernt, unabhängig von den Armen ruhig der Rückenbewegung des Pferdes zu folgen.
Übung 3: Mehr Beweglichkeit
Der Reiter hält einen weichen Ball mit beiden Händen vor dem Oberkörper und führt diesen langsam nach oben, zur Seite und leicht nach hinten. Er folgt der Bewegung mit dem Oberkörper, ohne die Balance zu verlieren. Die Bewegung bleibt weich und fließend. Diese Übung fördert Aufrichtung, Beweglichkeit und eine stabile Mitte. Der Reiter lernt, die Einwirkung über seine Körperorganisation entstehen zu lassen.
Übung 4: Sanfte Übergänge
Der Reiter sitzt ruhig im Sattel, die Zügel sind ohne Kontakt oder liegen auf dem Widerrist. Übergänge werden ausschließlich über die Gewichtsverlagerung und Körperspannung geritten, leichtes Aufrichten und vermehrte Körperspannung für das Antraben, bewusstes Nachgeben und Ausatmen für das Durchparieren. So entwickelt der Reiter ein feines Gefühl dafür, wie effektiv Sitzhilfen sein können.
Übung 5: Reaktion zulassen
Nach jeder minimal und bewusst gegebenen Hilfe wartet der Reiter auf die Reaktion des Pferdes, ohne es sofort zu korrigieren oder die Einwirkung zu verstärken. Die Aufmerksamkeit liegt ganz auf dem Moment zwischen Hilfe und Reaktion. Der Reiter kann spüren, welche minimale Veränderung in Sitz, Gewicht oder Schenkellage ausreicht, um die gewünschte Reaktion auszulösen. So lassen sich insbesondere komplexere Lektionen feiner erarbeiten.