Frederic Wandres und Imo Pectore © S. Lafrentz

Sieger im Louisdor-Preis: Frederic Wandres und Imo Pectore.

Zwei Tickets waren in der ersten Qualifikation zum Finale des Louisdor-Preises 2026 zu vergeben. Eine Menge großartiger Dressur-Talente präsentierten sich in Hagen am Teutoburger Wald bei der 20. Ausgabe von Horses & Dreams Richtern und Publikum. Zwischen den ersten fünf Plätzen lagen nur rund 1,4 Prozent. Dies zeigt die hohe Qualität in diesem Jahr.

Umso glücklicher war Frederic Wandres, dass er am Ende einen Heimsieg für sich verbuchen konnte. Doch war es nicht sein Sieger aus der Einlaufprüfung, Veuve Clicquot, der sich am Ende die Siegerschärpe umlegen lassen durfte. Er wurde in Absprache mit Bundestrainerin Monica Theodorescu nicht noch einmal vorgestellt. Der Erfolg vom Freitag war für den erst Achtjährigen erst einmal Leistung genug. Nun also übernahm der ein Jahr ältere Imo Pectore, ein Oldenburger Sohn des Asgar´s Ibiza im Besitz des Hof Kasselmann. Das ausgerechnet er mit Kasselmanns Chefbereiter Wandres gewinnen konnte, war natürlich eine Geschichte, die perfekt zum Jubiläumsjahr passte und größten Jubel auslöste. 71,809 Prozent standen für die beiden schließlich zu Buche. Platz zwei und damit auch das zweite Finalticket für die Frankfurter Festhalle sicherten sich knapp dahinter Dr. Annabel Frenzen und Szechuan mit 71,149 Prozent. Der Oldenburger Wallach ist ein zehnjähriger Sohn des fast namensgleichen Sezuan.

Dr. Annabel Frenzen und Szechuan.

Als Zweite ebenfalls qualifiziert fürs Finale: Dr. Annabel Frenzen und Szechuan. (© S. Lafrentz)

Die Plätze drei bis fünf gingen an Majestic Taonga unter Isabell Werths Schülerin Lisa Wernitznig aus Österreich (70,617 %), Vitally PCH unter der U25-Europameisterin Anna Schölermann (70,532 %) und Vaida-Girl OLD unter Bianca Nowag-Aulenbrock (70,447 %).

„Das heute war unser erster gemeinsamer Grand Prix auf diesem Niveau. Ich hatte Imo Pectore erst im vergangenen Jahr von Bianca Kasselmann übernommen“, so Frederic Wandres. „Und ehrlich gesagt hatte ich vorab nicht mit dem Sieg gerechnet. Imo war einfach mega gut unterwegs. Er ist über sich selbst hinausgewachsen, als hätte er gewusst, dass wir heute bei einem ganz besonderen Turnier für uns unterwegs sind und dass es richtig starke Konkurrenz gibt.“

Das komplette Ergebnis des Louisdor-Preis in Hagen gibt es hier.

 

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