Das Podium im Grand Prix Special: Charlotte Fry, Cathrine Laudrup-Dufour und Katharina Hemmer.
19:25 Uhr: Katha Hemmer möchte auf Kür verzichten
Vielleicht hatte Frederic Wandres das ja in seinem Interview mit dem WDR bereits ein wenig im Hinterkopf, als er vehement verneinte, dass er in der Kür nicht dabei sei?
Jedenfalls gab Katha Hemmer in der Pressekonferenz in Aachen bekannt:
„In der Kür werde ich nicht mehr antreten. Denoix war während der Saison leicht verletzt und hat mir an diesen beiden Tagen alles gegeben. Als ich Moni von meiner Entscheidung erzählt habe, hat sie nur gegrinst und gesagt: Gute Idee!“
Nur ist eine Teilnahme an der Kür für die Qualifikanten eigentlich verpflichtend. Nun wird sondiert, wie weiter vorgegangen wird.
HOOFORIA unterstützt Kathas Wunsch: Diese Ausnahmsportlerin sollte ihre freie Entscheidung im absolut besten Sinne des #doitride-Gedanken treffen dürfen! Und Frederic gleichzeitig seinen Traum von der Kür leben (für welche er dann qualifiziert wäre). Das ist es doch, was den Sport ausmachen sollte! Wir wünschen uns Entscheidungen pro Pferd, Emotionen und schönes Reiten! Mit der Unterstützung einer derartigen Entscheidung geht der Sport einen Schritt in die richtige Richtung!
18:45 Uhr: Knappe Kiste bei den Herren im Voltigieren
Was ist das knapp in der Herren-Konkurrenz der Voltigierer? Zuerst arbeitet sich Thomas Brüsewitz mit Belistano wirklich weit nach vorn. Er steht jetzt mit Wertnote 8.263 aus der Addition von Pflicht und Technik auf dem vierten Platz. Knapp vor ihm bleibt Bela Lehnen mit seinem Schimmel Max als Dritter mit einer kombinierten Wertnote von 8.279. Vor den beiden liegt der Franzose Quentin Jabet. Für ihn lief es in der Technik alles andere als optimal, nachdem sein vierbeiniger Partner Estado IFCE in den Trab gefallen war. Am Ende rettet er sich zu einer Gesamtwertung von 8.467.
Ein perfektes Technikprogramm liefert dagegen Sam dos Santos aus den Niederlanden. Er gewinnt diese zweite Wertung und steht nun auch in der Gesamtwertung bislang vorn mit 8.586.
18:07 Uhr: „Die klassische Skala der Ausbildung in Perfektion!“
Katharina Hemmer ist immer noch überwältigt:
„Mein Plan war zuvor einfach nur, hier Aachen und die Weltmeisterschaft mit meinem besten Freund Denoix zu genießen. Und nun haben wir gemeinsam Bronze gewonnen! Ich kann gar nicht beschreiben, was mir das bedeutet! Ich musste mich selbst immer wieder beruhigen. Das war einfach nur genial heute.“
Auch die Bundestrainerin Monica Theodorescu ist begeistert von Katha Hemmer:
„Ich bin so begeistert von Katha! Das war so verdient! Eine ganz tolle Runde der beiden. Denoix ging mit so viel Ausdruck. Mein Highlight war der Übergang vom versammelten Schritt in die Piaffe. Das war der Wahnsinn! So losgelassen, große Klasse! Das symbolisiert die klassische Skala der Ausbildung in Perfektion!“
Charlotte Fry jubelt derweil über die Titelverteidigung:
„Glamourdale liebt Aachen. Das wusste ich schon zuvor. Aber hier im großen Stadion ist es noch spezieller. Er ist richtig gewachsen. Ich bin überglücklich! Es ist unglaublich, dass wir es geschafft haben, unseren Titel zu verteidigen. Glamourdale hat mir immer wieder angeboten, dass wir das Risiko nehmen können. Ein Traum ist hier wahr geworden!
Silbermedaillen-Gewinnerin Cathrine Laudrup-Dufour:
„Ich habe mich so über die Fehler geärgert. Denn Free war einfach genial. Meine Aufgabe ist es nun, meine Fehler von heute für morgen zu beheben. Denn Free kann alles, wenn ich sie nicht dabei störe.“
17:50 Uhr: Deutschlands Vielseitigkeitsreiter übernachten auf Platz zwei
Und supertolle Neuigkeiten gibt es auch von der Vielseitigkeit! Was war das knapp heute in der Dressur! Deutschland und Großbritannien schenkten sich nichts. Das war schon vor 20 Jahren so, das bleibt bis heute bestehen! In der Einzelwertung führt Julia Krajewski mit Nickel (22,0 Minuspunkte) vor Großbritanniens Laura Collett mit London (22,8) vor Deutschlands Michi Jung mit Chipmunk (23,0) vor Großbritanniens Ros Canter mit Lordships Graffalo (23,4). Noch Fragen?
Ja! Wo steht die Nummer drei der Teams?
Da hat Großbritannien ein klitzekleines bisschen die Nüstern vorn. Tom McEwen ist mit JL Dublin Fünfter (26,6). Und Malin Hansen-Hotopp ist mit Carlitos Quidditch Elfte (28,6).
In der Teamwertung bedeutet das die Führung für Großbritannien mit 72,8. Das ist aber nur mini-minimal besser als Deutschland mit 73,6. Dahinter folgen die Franzosen mit Abstand und 84,5. Sie haben die Neuseeländer im Nacken mit 84,8.
Wir sind enorm gespannt auf den Geländeritt morgen!
17:10 Uhr: Durchatmen und genießen mit Katha Hemmer!
In Aachen lief gerade die Siegerehrung. Katha Hemmer genoss jeden Moment, das konnte man ihr ansehen. Ihr Groom konnte ihr Glück auf dem Podium kaum fassen. Es sind jene Momente, die unseren Sport wertvoll machen. Katharina Hemmer ist eine Dressurreiterin im Sinne des #doitride-Gedanken. Wir freuen uns über jeden Blick auf ihre Harmonie – und dass sie jetzt so wunderbar belohnt wurde.
Man muss sich die Geschichte einmal vorstellen: Durch die Verletzung von Denoix im Frühjahr stand auf der Kippe, ob sie überhaupt in Aachen dabei sein würden. Nun sind sie in der Form ihres Lebens! Und Kathas Chef Hubertus Schmidt sollte recht behalten: Sie steht in der Mannschaft (nein, sie steht auf dem Podium und nun schon zum zweiten Mal!) und er stolz am Rande (trotz seiner schweren Verletzung vor einigen Monaten).
Katha:
„Purzel hat heute all meine Träume wahr werden lassen!“
Und lasst uns auch ein Wort über das Damen-Podium dieser WM im Grand Prix Special verlieren. Wie vor vier Jahren standen Charlotte Fry und Glamourdale ganz vorn. Sie wirken heute weniger exhaltiert und harmonischer als früher. Gereift. Schließlich ist Glamourdale nun schon 15 Jahre alt. Und Lottie Fry, Tochter der Olympiareiterin von 1992 Laura Fry, dankte ihm heute aus ganzem Herzen.
Viel Jubel gab es auch bei Cathrine Laudrup-Dufour, die gemeinsam mit ihrer Ehefrau Rasmine und der 15 Monate alten Tochter Palma feierte. Alles hatte sie mit der 17 Jahre alten Freestyle auf Aachen ausgerichtet. Nicht alles lief heute perfekt. Und doch sprach pures Glück aus ihrer Miene. Es war einfach ein skandinavisches Familienfest wie es im Buche steht für sie.
Isabell Werth kommentierte ihr Ziel für morgen auf diese Weise:
„Ich möchte endlich mal fehlerfrei sein! Aber ich bin heute sehr zufrieden, Wendy war super drauf. Ich bin lange genug dabei, dass ich einen vierten Platz wegstecken kann. Weiter geht’s morgen! Katha und Denoix waren grandios. Ich bin begeistert von den beiden!“
Raphael Netz stand mit Great Escape Camelot als Zehnter mit Bestleistung in den Top Ten! Frederic Wandres und Bluetooth OLD erreichten den 14. Platz.
16:52: Katharina Hemmer reitet zu Bronze!
Bronze für Katha Hemmer und ihren Purzel! Es sind 80,866 Prozent! Gratulation!!!
Katha Hemmers erste Worte und Dank an Denoix PCH:
„Ich könnte nicht glücklicher sein! Das ist ein ganz großes Geschenk, das mein Pferd mir da gemacht hat! Es ist noch nicht richtig bei mir angekommen, aber im großen Stadion zu reiten, war einfach wunderbar, das Publikum unglaublich!“
16:40 Uhr: Charlotte Fry – Was das der Ritt zu Gold?
82,295 Prozent für die britische Titelverteidigerin Charlotte Fry und ihren Glamourdale! Was für eine Runde, vier Jahre nach dem Sieg in Herning. Perfekt vorbereitet auf den Höhepunkt des Jahres. War das der Ritt zu Gold? Katharina Hemmer und Denoix folgen noch. Reiten sie aufs Podium?
16:30 Uhr: Werth und Wendy derzeit auf Platz zwei
Und im Hauptstadion reitet Isabell Werth mit Wendy de Fontaine nicht fehlerfrei, aber dann doch knapp auf Platz zwei mit 79,544 Prozent. Keiner reitet ohne Makel und so ist die Konkurrenz ganz dicht beisammen! Es ist wahnsinnig spannend hier! Wir fiebern mit!
Aber eine Medaille für Deutschland ist sicher! Nur welche Farbe wird sie haben? Und wer bekommt sie?
16:27: Michael Jung und Chipmunk Dritte
Szenenwechsel: Ist das spannend! Michi Jung reitet seinen fischerChipmunk zeitgleich mit Isabell Werth und Wendy im Hauptstadion. Am Ende sind es glatte 23,0 Minuspunkte für die beiden.
16:15: Cathrine Laudrup-Dufour in Führung, aber nicht fehlerfrei
Mit 80,927 Prozent gehen Cathrine Laudrup-Dufour und Mount St. John Freestyle in Führung. Hohe Grundqualität, aber im Laufe der Prüfung häufen sich die Unsauberkeiten.
Bei Justin Verboomen und Zonik Plus fehlt der Glanz und der überwältigende Schwung des Jahres 2025, als die beiden Doppel-Europameister wurden. Es sind 79,362 Prozent.
15:35 Uhr: Carl Hester und Fame übernehmen die Führung
Aachen ist wohl sein letzter Championatsauftritt. Zumindest hat die britische Dressurlegende Carl Hester das so angekündigt. Noch einmal ritt er mit dem 16 Jahre alten Bordeaux-Sohn Fame einen Grand Prix Special. Und was für einen! Viele herausragend gelungene Lektionen, Wow-Momente und am Ende 78,298 Prozent.
15:10 Uhr: Die nicht ganz perfekte Vorstellung von Freddy Wandres
Beim Ausreiten wusste Frederic Wandres selbst, dass er an diesem Tag mit Bluetooth OLD nicht ganz die Top-Leistung hatte abrufen können, die er sich womöglich vorgestellt hatte. Es kam zu einigen Haklern unter anderem in der Piaffe und Pirouette. Dass sie es besser können, ist klar. Aber trotzdem war Aachen sicherlich auch für Frederic Wandres ein unvergessliches Erlebnis. Am Ende genoss er noch einmal den Applaus. Vielleicht zum letzten Mal bei dieser WM für ihn, denn da er mit 74,240 Prozent hinter Raphael Netz blieb, könnte dies das Kür-Aus bedeuten. Lars Ligus war sofort an der Seite der beiden, er wird wissen, wie er seinen Freddy tröstet und Blue all die Streicheleinheiten gibt, die er verdient.
Für Marieke van der Putten und Zantana RS2 Old N.O.P. sind es gleich danach 76,246 Prozent und der zweite Platz hinter Becky Moody und Jagerbomb.
14:52 Uhr: Becky Moody in Führung
Bevor um 15:00 Uhr der nächste deutsche Starter, Frederic Wandres mit Bluetooth OLD, ins Viereckt geht, noch kurz ein Statement von der Führenden Becky Moody.
„Eine solch enge Verbindung, wie die von Jagerbomb und mir sucht schon ihresgleichen. Ich habe ihn bei uns zuhause aufwachsen sehen und jetzt sind wir hier in Aachen. Bomb war nie das schönste Fohlen. Und er war als Jungpferd enorm temperamentvoll. Aber er war auch immer auf meiner Seite und so sind wir jetzt hier in Aachen. Er liebt Aachen! Von seinem ersten Auftritt beim CHIO an!“
14:45: „Ohne Camelot wäre ich einfach nichts!“
Raphael Netz nach seinem Ritt:
„Ohne Camelot wäre ich einfach nur nichts hier. Er packt jedes Mal noch eine Schippe drauf und steigert sich. Es ist absolut unfassbar. Dass wir hier beim Championat eine Personal Best reiten konnten, ist so unglaublich. Ich habe den Ritt von Anfang bis Ende genossen und schon beim Einreiten bemerkt, dass er zu 100 Prozent bei mir ist.“
13:15 Uhr: Christoph Wahler und D’Accord reiten zu 29,4 Minuspunkten
Schöne Vorstellung von Christoph Wahler und D’Accord, dem deutschen Einzelstarter-Paar. Der 13 Jahre alte Diarado-Sohn reiht sich an der 12. Position mit 29,4 Minuspunkten ein! Damit gehen wir auch in eine klitzekleine Mittagshitzepause!
Christoph nach seinem Ritt.
„D’Accord war trotz der wirklich atemberaubenden Atmosphäre wirklich entspannt. Die Zuschauer sind mit einer enormen Begeisterung dabei. D’Accord war immer bei mir und ich wusste auch, dass ich mich immer auf ihn verlassen kann. Dafür kenne ich ihn lang genug! Heute Morgen haben wir ihn zehn Minuten im Schritt geführt und ein bisschen Halfterlonge gemacht und das war es dann auch an Vorbereitung. Bei diesen Bedingungen wollten wir die Körner im Tank lassen.“
12:45 Uhr: Laura Collett und London auf Platz zwei
Zurück zur Vielseitigkeit, die weiterläuft, während die anderen schon in der Mittagspause sind.
Das hat nicht ganz gereicht, aber war dennoch spitzenklasse! Laura Collett bleibt auf London mit 22,8 Minuspunkten knapp hinter Julia Krajewski und Nickel mit 22,0 Minuspunkten. Sie ist Zweite und wird sicherlich auch im Einzel an der Spitze mitreden! Wir sind gespannt, wie das ausgeht!
Wer nochmal ein paar Fun Facts zu dieser besonderen Reiterin nachlesen möchte, dem sei unser Artikel vom vergangenen Jahr empfohlen.
12:37 Uhr: Doppelführung beim Voltigieren der Damen
Unsere Voltigiererinnen sind absolute Weltklasse! Kathrin Meyer mit Capitain Claus und Alice Layher auf FBW Candy schenken sich nichts – und sie geben absolut alles! Bei FBW Candy sieht man, dass sie es der Turnierin auf ihrem Rücken nicht ganz leicht macht – und doch macht Alice das perfekt! Man kann sich weder an Kathrin noch an ihr sattsehen!
Die Doppeführung bleibt nach Pflicht und Technik bestehen. Kathrin Meyer gewinnt die Technik ganz knapp, in der Gesamtwertung steht Alice vorn. 8.726 lautet die Gesamtnote bei ihr (Technik: 8.663). Für Kathrin stehen 8.609 insgesamt zu Buche (Technik: 8.669). Auf Platz drei liegt momentan die US-Amerikanerin Kimberly Palmer mit dem wie FBW Candy 19 Jahre alten Rosenstolz (8.155). Dahinter folgen die Kanadierin Averill Saunders mit Bold Statement (wie Capitain Claus 17 Jahre alt) und 8.106. Annemie Szemes liegt mit dem 13 Jahre alten Rubinio auf dem fünften Platz in der Gesamtwertung (8.058).
12:25 Uhr: Raphael Netz und Camelot mit Personal Best!
Raphael Netz ist überglücklich! Beim Ritt aus dem Viereck mit seinem 15 Jahre alten Great Escape Camelot kommt er aus dem Strahlen nun wahrlich nicht mehr heraus! Er zeigt auf sein Pferd, fällt ihm um den Hals, ist den Tränen nahe. Dabei war es nicht die Führung, welche die beiden einnehmen konnte. Die hat sich mit einer Power-Dressur Becky Moody mit ihrem Familienpferd Jagerbomb geholt: 77,660 Prozent gab es für sie.
Doch als Raphael seine eigenen Noten sieht, ist es um ihn geschehen. Da fließen die Tränen: 75,091 Prozent, Platz drei hinter der Schwedin Maria von Essen und Invoice. Personal Best! Es müssen nicht Gold, Silber, Bronze sein, um so emotional auszurasten! Manchmal ist es einfach das eigene Ziel der Träume! Und da das für Raphael einst mit 15 war, dass er eines Tages das Goldene Reitabzeichen in den Händen halten wollte, muss man schon sagen: Gold und Personal Best in Aachen! Das ist viel, viel mehr! Das ist einer dieser wahrgewordenen Träume, die in Aachen beginnen. Von der genialen Trabtour bis zu einer unglaublichen Harmonie: Danke, Raphi, für diese Vorstellung!
12:05: Julia Krajewski: „Die Hitze ist für unsere Pferde kein Problem“
„Ich wusste, dass Nickel eine niedrige Zwanziger-Note gehen kann. Aber auf dem Championat ist das einfach nochmal spezieller! Unsere Vorbereitung war allerdings auch einfach top und ich hatte schon gestern ein super Gefühl, dass das alles klappen kann. Nickel hat seine Turniere, die er gern mag. Und Aachen gehört definitiv dazu!“
Zum allgegenwärtigen Thema Hitze sagte Julia: „Wir haben jetzt seit acht Wochen einen solchen Sommer. Das kommt ja nicht aus dem Nichts. Wir haben mit den Pferden viel Trinken geübt. Und das machen wir auch schon seit acht Wochen. Sie bekommen regelmäßig Elektrolyte und Salz. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Pferde negativ beeinflusst werden. Wir waren jetzt in Rio, Tokio, Tryon, Paris – und es war nirgends ein Problem!“
11:45 Uhr: Julia Krajewski jubelt – völlig zu Recht!
DAS WAR PERFEKT! Julia Krajewski legt mit ihrem Nickel eine absolute Traumdressur hin! Sie bekommen eine Wertung von glatten 22,0 Minuspunkten. Die Ausgangslage zu einer Einzelmedaille? Vielleicht sogar Gold? Da steht noch viel dazwischen, aber eines kann man mit Fug und Recht sagen: Nickel ist in Top-Form. Seine Reiterin hat in der Vorbereitung anscheinend alles richtig gemacht. Wir erinnern uns: Sie ließ die EM in Blenheim im vergangenen Jahr aus und setzte alles auf die WM in Aachen! Wir verneigen uns: Was für ein mutiger Ritt ins (Dressur-)Glück! Super! Der neue Glücksteddy hat seinen Job wohl ebenso gut gemacht wie Julias designierter Glücksbringer, Lebensparter Pietro Roman!
11:36 Uhr: Neue Führung für Maria von Essen und Invoice
Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Die Schwedin Maria von Essen macht mit ihrem 14 Jahre alten Oldenburger Jazz-Sohn Invoice viel Spaß und erhält 75,274 Prozent und eine neue Personal Best für die beiden!
11:15 Uhr: WOW! Simone Pearce und Will Marq
Eine grandiose Darbietung liefern die Australierin Simone Pearce und ihr erst zehn Jahre alter in Spanien gezogener Will Marq! Die Richter vergeben 74,438 Prozent. Das ist die haushohe Führung vor der Dänin Nadja Aaboe Sloth! Die ehemalige Bereiterin des Gestüts Bonhomme, die sich nun schon seit einigen Jahren selbstständig gemacht hat und mit Springreiter und Aachen-Teilnehmer Martin Fuchs liiert ist, holt alle Stärken aus ihrem Hengst heraus. Und sie ist überglücklich, sich in Aachen präsentieren zu dürfen. Dabei dürfte sie das allerbeste vielleicht noch gar nicht erkannt haben: Mit ihrem ersten Platz hat sie es in die Kür am Samstagabend unter Flutlicht geschafft! Congratulations! Aussie, Aussie, Aussieeee!!!
Etwas getan hat sich übrigens auch hinter Nadja Aaboe Sloth. Dort steht nun ihre Teamkollegin Carina Cassøe Krüth mit Heiline’s Danciera. Die beiden, die in Herning 2022 bereits zum Goldteam gehörten, reiten zu 72,371 Prozent. Dahinter reiht sich der Finne Henri Ruoste mit der 14 Jahre alten Stute Tiffanys Diamond ein (71,188).
10:40 Uhr: Zwischenstand aus der Vielseitigkeit
An der Spitze hat sich in der Vielseitigkeit nichts verändert: Tom McEwen steht mit JL Dublin ganz vorn vor Jonelle Price mit Senor Crocodillo und Alexis Goury mit Je’vall. Malin Hansen-Hotopp ist Vierte mit Carlitos Quidditch.
Die Neuseeländer setzen sich momentan aber in den Top Ten deutlich fest. Vielleicht liegen den Kiwis, die feucht-heiße Sommer (in unserem Winter!) kennen, ja die Temperaturen besonders? Jedenfalls ist Clarke Johnstone auf Rocket Man Fünfter. Dahinter hat sich seine Teamkollegin Monica Spencer mit Artist gesetzt. Und auf Position acht findet man Einzelreiterin Samantha Lissington auf Lucas Stone.
10:05: Nadja Aaboe Sloth aktuell in Führung
Der Grand Prix Special nimmt recht gemächlich an Fahrt auf. Momentan stehen Nadja Aaboe Sloth aus Dänemark und ihr Foundation-Sohn Favour Gersdorf vorn. 73,723 Prozent erhalten die Beiden. Auf Platz zwei steht der ecuadorianische Publikumsliebling Julio Mendoza Loor mit dem einst für 20 Dollar gekauften Jewel’s Goldstrike mit 71,505 Prozent.
8:45 Uhr: Guten Morgen!
Heute geht es ganz früh los! Der Grand Prix Special wurde bekanntlich vorverlegt. Auch in der Vielseitigkeit geht es schon weiter und im Voltigieren beginnt bei den Damen bereits das Technik-Programm.
Im Grand Prix Special ist gerade das erste Paar geritten: Die erst 21 Jahre alte Österreicherin Felicita Simoncic mit dem 16 Jahre alten Wynton-Sohn Four Legends aus der KWPN-Zucht. Sie ist einfach überglücklich, in Aachen zu sein und zeigt eine wirklich schöne Runde mit 70,076 Prozent.
Wer nochmal den Grand Prix Revue passieren lassen möchte, kann das in unserem Live-Ticker von Dienstag und Mittwoch tun.
Und hier gibt es Hintergründe zu Katha Hemmer, Freddy Wandres und Raphi Netz.
Oder Lust auf ein bisschen Nostalgie, während hier alles an Fahrt aufnimmt? Vor 20 Jahren gewann Isabell Werth mit Satchmo den Grand Prix Special. Heute ist sie mit Wendy de Fontaine dabei.
Zu den Live-Ergebnissen geht es hier.


















