Anna Lena Niehues © www.sportfotos-lafrentz.de

18:45 Uhr: Eine Medaille in jeder einzelnen Konkurrenz bislang

In jeder einzelnen Konkurrenz, in der Deutschland bislang mit Reitern am Start war, gab es auch eine Medaille. Das hat sich gestern und heute auch auf herausragende Weise in der Para-Dressur gezeigt. Gold für Heidemarie Dresing, Silber für Anna-Lena Niehues, Bronze für Regine Mispelkamp. So kann und soll es weitergehen. Unsere Reiter und ihre Pferde sind top vorbereitet und zeigen vor allen Dingen wirklich gutes Reiten in allen Disziplinen. 

Wir sind gespannt auf die letzten drei Tage der WM in Aachen. Morgen steht der Nationenpreis der Springreiter mit seinem großen Finale unter Flutlicht auf dem Programm. Und das Wochenende bietet dann noch einmal ein Feuerwerk mit sechs Medaillen in der Para-Dressur, zwei im Vierspännerfahren und dem Einzelfinale der Springreiter.

Ein Feuerwerk namens WM in Aachen.

Ein Feuerwerk namens WM in Aachen. (© S. Lafrentz)

18:40 Uhr: Bilanz bei der Para-Dressur: Silber und Bronze für Deutschland

In der Para-Dressur freuen wir uns über zwei weitere Medaillen. Anna-Lena Niehues und Vive l’Amour holen Silber in Grade IV. Für Regine Mispelkamp und Highlander Delight’s ist es trotz einigem Zittern Bronze in Grade V. Beide sind mehr als happy mit ihrer Einzelkonkurrenz. Morgen geht es mit Tag eins des Team-Wettbewerbs weiter, am Samstag werden dort die Medaillen vergeben. 

Und wenn ihr noch mehr über Regine und Anna-Lena erfahren möchtet, hatten wir beide schon für euch im Porträt und Interview.

Hier geht es zum Porträt von Anna-Lena Niehues.

Und hier zum Interview mit Regine Mispelkamp.

18:30 Uhr: Bilanz der Vierspänner: Degrieck vor Sandmann/Chardon

Spannender wie aktuell bei den Vierspännerfahrern nach dem ersten Teil der Dressur geht es kaum. Und die Altmeister schenkten sich nichts: Christoph Sandmann und IJsbrand Chardon – vor 20 Jahren Silber und Bronze im Einzel – stehen ex aequo auf dem zweiten Platz mit 44,78 Minuspunkten. Vor ihnen konnte sich nur einer behaupten: der belgische Weltcup-Final-Sieger Dries Degrieck, im vergangenen Jahr Bronzemedailengewinner bei der EM. Er kommt auf ein Resultat von nur 38,19 Minuspunkten. Georg von Stein hat sich als einer der beiden deutschen Einzelfahrer ebenfalls souverän gezeigt. Mit 50,51 ist er Sechster.

Dries Degrieck:

„Ich bin sehr glücklich mit den Pferden. Mein Leitpferd ist nur sechs Jahre alt. Das macht mich besonders stolz. Sie tun alles für mich und sind wundervolle Pferde.“

18:00 Uhr: Bilanz der Springreiter: Deutschland vor den USA und Belgien/Italien

Wir haben die Finalisten im Nationenpreis. Morgen um die Medaillen reiten Deutschland (mit 3,48 Punkten in Führung), die Vereinigten Staaten (Platz zwei mit 4,85 Punkten), Belgien (Platz drei mit 7,69 Punkten), Überraschung Italien (ebenfalls Platz drei mit 7,69 Punkten), Großbritannien (8,98), Frankreich (8,99), Schweden (9,64), die Schweiz (10,49), Dänemark (11,57) und Irland (11,69). Nicht geschafft haben den Finaleinzug überraschend die Niederlande (Weltmeister in Aachen vor 20 Jahren), aber auch Kanada, Spanien, Saudi-Arabien, Österreich …

Scott Brash und Hello Mango führen im Einzel.

Scott Brash und Hello Mango führen im Einzel. (© S. Lafrentz)

Im Einzel steht derzeit Scott Brash mit Hell Mango und 0,80 Punkten ganz vorn. Auf Platz zwei (Trommelwirbel Nummer eins): Sophie Hinnes und Singclair mit0,84 Punkten. Es folgen (Trommelwirbel Nummer zwei) Daniel Deußer und Otello de Guldenboom. Mit 0,86 Punkten liegt er gleichauf mit Steve Guerdat aus der Schweiz und Dynamix de Belheme.

Marcus Ehning ist mit Coolio Zehnter mit 1,78 Punkten. Richard Vogel und United Touch haben sich heute richtig nach vorn gearbeitet: Platz 23 mit 3,38 Punkten. Und morgen dürfte es richtig, richtig schwer werden, wenn Parcourschef Frank Rothenberger gemeinsam mit seinem Team unter Flutlicht aufbaut.

Hier sind noch ein paar Stimmen für euch:

Scott Brash:

„Mango ist heute einfach unglaublich gut gesprungen. Aber es ist noch ein langer Weg und ich schaue mir das von Tag zu Tag an. Wir müssen weiterhin so stark reiten, wenn wir eine Medaille mit dem Team gewinnen wollen. Ein Fehler und alles ganz schon vergebens gewesen sein.“

Otto Becker:

„Ich bin heute sehr stolz auf unser gesamtes Team. War ich gestern auch schon, aber das heute war nochmal ein Tüpfelchen auf dem i mit vier Nullrunden. Besonders habe ich mich natürlich für Richard gefreut, der gestern schon arg mit sich gehadert hat. Wir werden uns jetzt heute noch einmal zusammensetzen und planen. Und dann müssen wir davon ausgehen, dass es morgen richtig schwer wird. Wir müssen ja quasi auch den gesamten Tag abwarten, bis wir reiten dürfen. Das macht die Anspannung auch nicht kleiner!“

Daniel Deußer:

„Ich fand, das war heute schon ein langer Parcours. Aber Otello hat sich wieder einfach super gezeigt und richtig für mich gekämpft. Als führendes Team in den morgigen Tag zu gehen, finde ich ganz wichtig, denn so liegt alles in unserer Hand! Die Stimmung ist super. Beim Einreiten ist man natürlich sehr angespannt, da habe ich den Druck schon gespürt. Vor allem da es heute so viele Nullrunden gab und wir wussten, dass mit ein, zwei Abwürfen alles ganz anders aussehen könnte. Aber wenn dann der Jubel nach der Nullrunde aufbrandet, macht das einfach unglaublich viel Spaß hier in Aachen!“

Richard Vogel:

„Das war heute eine fantastische Runde und anders als gestern habe ich es nicht vermasselt. Ich bin heute meinem Pferd United Touch gerecht geworden. Morgen haben wir es als Team in der Hand, diesen Titel bei der WM in Aachen nach Hause zu bringen. Dank der außergewöhnlichen Vorstellungen meiner Teamkollegen konnte ich ganz für mich heute springen. Ich habe diese Runde mit United voll und ganz genossen!“

17:10 Uhr: Richard Vogel freut sich über die Nullrunde!

Nun hat es auch Richard Vogel geschafft! Nach Marcus Ehning, Sophie Hinners und Daniel Deußer reitet auch er fehlerfrei mit seinem United Touch nach Hause. Ende gut, alles gut für heute. Richi ist noch in Reichweite der vorderen Plätze. Sophie Hinners steht auf Platz zwei, Daniel Deußer ist punktgleich mit Steve Guerdat Dritter. Vorn stehen Scott Bash und Hello Mango nach der nächsten Fabel-Nullrunde!

16:52 Uhr: Irland und Dänemark schaffen es ins Finale

Auch Irland hat nochmal mit Shane Sweetnam und James Kann Cruz die Kurve gekratzt und steht im morgigen Nationenpreis-Finale der Springreiter. Just bei ihm scheint auch wieder die Sonne nach einigem Regen zuvor. Und auch die Dänen dürfen sich freuen und sind nach einer tollen Leistung heute (nach einem verkorksten Beginn) dabei.

16:42 Uhr: Italien ist im Finale

Kleine Überraschung: Die Italiener sind morgen im Finale unter Flutlicht mit dabei! Piergiorgio Bucci und Hantano bringen als Schlussreiter die Nullrunde nach Hause.

16:31 Uhr: Schweizer definitiv im Finale des Nationenpreises

Die Schweiz ist morgen im Nationenpreisfinale der Springreiter dabei. Pech hat zuvor Neuseeland. Sie hätten es als absolute Überraschung schaffen können, aber Schlussreiterin Katie Laurie sammelt reichlich Fehler. Freuen darf sich aber Einzelreiter Luke Dee, der nach zwei Nullrunden definitiv dabei ist. Auch die Schweden sind weiter und im Finale.

15:55 Uhr: Bronze für Regine Mispelkamp!

Es gibt ein Happy End für Regine Mispelkamp und ihren Highlander Delight’s in Grade V der Para-Dressur. Obwohl es einige Irritationen gab, die Regine voll auf ihre Kappe nahm, ritten die beiden zu über 72 Prozent. Und jetzt gibt es die erlösende Nachricht: Es ist BRONZE! 

Regine Mispelkamp

Regine Mispelkamp und ihre Bronzemedaille. (© www.sportfotos-lafrentz.de)

Ganz vorne stehen Sophie Wells aus Großbritannien mit ihrem goldenen Gold Standard und 74,949 Prozent. Zur Silber reitet Mitfavoritin Britney de Jong mit Caramba N.O.P. Für die beiden gibt es 73,154 Prozent.

Das Podium in Grade V mit Regine Mispelkamp

Das Podium in Grade V mit Regine Mispelkamp (© www.sportfotos-lafrentz.de)

15:28 Uhr: Und nochmal eine Nullrunde für Daniel Deußer!

Und auch Daniel Deußer hat sich durch den Parcours gezaubert mit seinem Otello de Guldenboom. Nein, es wurde kein Drama wie einst das um Ot(h)ello bei Shakespeare. Auch wenn es einige Male arg klapperte bei Deußer und seinem 12 Jahre alten Tobago Z-Sohn.

Wie heißt das im Shakespeare-Stück: „Unser Körper ist unser Garten, und unser Wille ist sein Gärtner.“

Willensstark waren die beiden heute! Und sie werden belohnt mit Platz zwei in der Einzelwertung hinter Sophie Hinners. Und vor allem mit Platz eins mit dem Team, den Deutschland heute nach drei Nullrunden keiner mehr nehmen kann!

Daniel Deußer und sein Otello

Daniel Deußer und sein Otello (© www.sportfotos-lafrentz.de/Dirk Caremans)

15:15 Uhr: „Das ist unser Sommermärchen“

Regine Mispelkamp nach ihrem Ritt, mit dem sie immer noch auf Platz zwei liegt:

„Lights war ein bisschen irritiert durch die Geräusche und dann habe ich einen Reiterfehler gemacht. Das nehme ich alles auf meine Kappe. Lights hat einen ganz tollen Job gemacht. Hier zu sein ist einfach ein ganz großer Kindheitstraum, der wahr wurde. Das ist jetzt unser Sommermärchen.“

14:35 Uhr: Platz zwei derzeit für Regine Mispelkamp

Nicht ganz optimal verlief die Prüfung in Grade V der Para-Dressurreiter für Regine Mispelkamp und ihren 14 Jahre alten Florencio-Sohn Highlander Delight’s. Von der Gangqualität, der Harmonie und dem Gesamtbild war in 95% der Zeit im Viereck alles großartig. Doch dann erschrak der Wallach und benötigte auch eine ganze Weile, bevor er sich wieder im Griff hatte und seiner Reiterin wieder voll und ganz zuhörte. Eine große Leistung von Regine, ihn zurückgebracht zu haben. Wir werden noch erfahren, wovor er sich erschreckt hatte, womöglich war es die sich bewegende große Kamera in der Ecke.

Nichtsdestotrotz hat Regine Mispelkamp weiterhin die Chance auf eine Medaille, auch wenn es jetzt mit 72,974 Prozent erst einmal der zweite Platz ist. In Führung liegt die Britin Sophie Wells mit ihrem MSJ Gold Standard. Ob der Name mit 74,949 Prozent Programm ist? Wir werden sehen.

14:10 Uhr: „Auf dem Boden bleiben, konzentriert bleiben und einen guten Plan machen“

Sophie Hinners ist glücklich nach ihrer nächsten Nullrunde:

„Es hat sich heute alles einfach nur super angefühlt. Singclair hat super gekämpft, ist super gesprungen. Ich bin begeistert! Das gibt mir sehr viel Selbstvertrauen, aber ich weiß genau, wie nah die Höhen und Tiefen im Sport beisammen liegen. Also versuche ich einfach, am Boden zu bleiben, konzentriert zu bleiben und einen guten Plan für morgen zu machen.“

Sophie Hinners und Singclair

Sophie Hinners und Singclair (© www.sportfotos-lafrentz.de/Dirk Caremans)

13:54 Uhr: „Es ist so schön, dass meine Tochter und mein Mann die Medaille heute erleben!“

Wir haben noch ein Statement von Anna-Lena Niehues nach ihrer tollen Silbermedaille in Grade IV in der Para-Dressur eingefangen. Bei der Siegerehrung hat man ihr richtig angesehen, wie glücklich sie der zweite Platz mit ihrem jungen Pferd macht.

„Die Siegerin Kate Shoemaker war natürlich grandios heute. Aber meine Vive l‘ Amour war heute auch einfach fantastisch. Sie ist ein sehr sensibles Pferd. In der Arena ist es wirklich ganz ruhig, aber außerhalb doch viel Lärm und ich hatte ein bisschen Angst, dass sie abgelenkt sein könnte, aber sie war ganz bei mir und hat mir vertraut und immer zugehört. Es war ein langer Weg bis hierher für uns beide. Aber alles hat sich ausgezahlt. Und ich bin so glücklich, dass meine kleine Tochter und mein Ehemann heute hier sein können und das alles miterleben!“

13:40 Uhr: Sophie Hinners und Singclair mit Nullrunde Nummer zwei für Deutschland!

Noch eine Nullrunde für Deutschland und noch eine Nullrunde für Sophie Hinners und den elfjährigen schwedischen Wallach Singclair! Das war nochmal spitzenmäßig, wie harmonisch die beiden unterwegs sind und Singclair immer mit gespitzten Ohren seiner Reiterin zuhört. Natürlich ging man bei jedem Sprung mit, aber ehrlich gesagt, gab es hier kaum Zweifel, dass die beiden fehlerfrei ins Ziel kommen würden.

Sophie Hinners und Singclair

Sophie Hinners und Singclair (© www.sportfotos-lafrentz.de/Dirk Caremans)

13:28 Uhr: Jede Menge Nullrunden im Nationenpreis

Bei den Springreitern gibt es weiterhin jede Menge Nullrunden im Nationenpreis. Einige, von denen wir es erwartet haben, wie Martin Fuchs und Conner Jei oder Henrik von Eckermann und Minute Man. Aber auch solche, die überraschen und begeistern, wie die beiden Neuseeländer Sophie Scott mit Normandy und Luke Dee mit Gangster WW. Gleich reiten Sophie Hinners und Singclair. Wir drücken die Daumen!

Marcus Ehning und Coolio

Marcus Ehning und Coolio (© www.sportfotos-lafrentz.de/Dirk Caremans)

Marcus Ehning nach seinem Ritt.

„Die Runde fühlte sich bis fast zum Schluss mega an. Am letzten Sprung war es dann nochmal etwas spannend, aber ohne Glück kann man hier auch nichts gewinnen! Wir waren super im Flow. Ich war vielleicht dann mit ein bisschen zu viel Flow nach vorne unterwegs, da es sehr viele Fehler zuvor an der Triplebarre gab. Am Ende hätte ich noch einen Tick mehr Vertrauen haben müssen, aber Coolio hat das super gelöst.“

Marcus Ehning und Coolio

Marcus Ehning und Coolio (© ww.sportfotos-lafrentz.de/Dirk Caremans)

Otto Becker:

„Ich bin sehr froh, dass Marcus fehlerfrei geblieben ist. Alle anderen Teams liefern auch und bleiben ohne Fehler. Der Parcours ist schwer, aber sehr fair. Wir dürfen uns keine Unsauberkeiten erlauben. Auf jeden Fall hält trotz des Regens der Boden super. Und für die Pferde und den Sport wird hier wirklich alles möglich gemacht!“

13:25 Uhr: Christoph Sandmann mit super Dressur!

Da hat Vierspännerfahrer Christoph Sandmann aber einen rausgehauen! Er zeigt eine herausragende Dressur mit einer Wertnote von 44,78! Georg von Stein ist derweil immer noch Dritter. Zwischen den beiden befindet sich  Tor van den Berge aus Australien. Koos de Ronde, der für die Niederlande unterwegs ist, steht derzeit nur auf dem vierten Platz mit einer Wertnote von 51,44. Man sieht jetzt schon: Deutschland hat sich etwas vorgenommen! Und das ist nicht nur eine Medaille, sondern ganz klar der Blick Richtung Gold! Wir sind gespannt, wie es weitergeht! 

11:55 Uhr: Marcus Ehning mit Schreckmoment – und Nullrunde!

Ausgerechnet am letzten Hindernis hält das ganze Stadion den Atem an für Marcus Ehning und den 13 Jahre alten Coolio! Denn sie kommen unpassend hin und irgendwie schaffen sie es dann doch noch, sich drüberzuwinden! Ein Glück! Coolio, du bist unser Held!

Denn alle Favoriten zuvor von Ben Maher über Nina Mallevaey und Laura Kraut bis Steve Guerdat und Nicola Phlippaerts sind fehlerfrei geblieben! Aber Marcus und Coolio eben auch!

11:45 Uhr: SILBER für Anna-Lena Niehues und Vive l’Amour!

Es ist Silber für Anna-Lena Niehues mit ihrer erst neun Jahre alten Stute Vive l’Amour von Vainqueur! Wir freuen uns mit diesem neuen Paar, das erst zum Schluss noch auf den Zug Richtung Aachen aufsprang. Aber die Stute steigerte sich von Turnier zu Turnier – und das hier war fantastisch! Super, Anna-Lena und Vive l’Amour! Genießt euren Moment!

Kate Shoemaker und Vianne gewinnen Gold. Bronze geht an Nicola Naylor und Humberto aus Großbritannien.

11:15 Uhr: Georg von Stein in Führung

Auch die Vierspänner-Fahrer legen los und Georg von Stein hat eine fantastische Dressur mit seinem Gespann gezeigt. Er ist als Einzelstarter für Deutschland dabei.

Und nochwas: Georg feiert heute seinen 54. Geburtstag! Happy Birthday!!

Das schönste Geschenk macht er sich selbst mit 50,51 Prozent und der aktuellen Führung! Super gemacht, Georg!

Georg von Stein

Georg von Stein (© Pferdesport Deutschland)

11:05 Uhr: Springreiter haben begonnen

Eine ganze Weile läuft auch schon die Konkurrenz der Springreiter, die erste Runde des Nationenpreises. Heute sind die Hindernisse bis 1,65 Meter hoch.

Der heutige Kurs im Nationenpreis

Der heutige Kurs im Nationenpreis (© FEI World Championships)

Bislang waren die Einzelreiter und einige Teamreier dran. Es gibt bereits sieben Nullrunden unter anderem von den Einzelreiterinnen Alexa Stais mit Cornflake (Zypern) und Anastasia Nielsen mit ESI Rocky (Monaco). Und während sich nun so langsam Spannung aufbaut … wusstet ihr, dass Alexa bereits vor 20 Jahren bei der WM in Aachen war? Könnt ihr bei der gerade mal 30-Jährigen nicht glauben? Ist aber so … seht selbst!

Alexa Stais

Alexa Stais – als Voltigiererin mit 10 Jahren für ihre Heimat Südafrika unterwegs. (© Alexa Stais/Instagram)

 

10:46 Uhr: Anna-Lena Niehues derzeit auf Platz zwei!

Wir hatten mit ein paar technischen Problemen heute morgen zu kämpfen. Daher erst jetzt die ersten Meldungen aus Aachen. Vor etwa einer Stunde war bei der Einzel-Entscheidung in Grade IV der Para-Dressurreiter Helen Brandt bei ihrem WM-Debüt unterwegs. Es wurden 70,028 Prozent. Nicht alles lief ganz optimal mit dem erst acht Jahre alten westfälischen Vitalis-Sohn Vulkan Vegas IB. Und doch: Ein gelungenes Debüt. Wir freuen uns mehr von den beiden sehen und erleben zu dürfen.

Aber dann funktionierte die Technik wieder, gerade als Anna-Lena Niehues ins Viereck kam. Und was sollen wir sagen? Mit der neunjährigen Vive l’Amour zeigte sie eine Vorstellung zum Verlieben. Die beiden waren wunderschön anzusehen. Wir überlegen: Kann das eine Medaille werden? Es wäre der Wahnsinn! Auf jeden Fall kann Anna-Lena jetzt schon unglaublich stolz sein auf ihr junges Pferd. Nach Quimbaya, mit der sie in Paris bei den Paralympics Silber in der Kür und Bronze im Einzel und mit dem Team gewann, nun wieder ein Pferd mit toller Präsenz und immer ganz bei seiner Reiterin.

In Führung liegt momentan haushoch Kate Shoemaker, die große Favoritin aus den USA, mit der zehnjährigen Stute Vianne und 78,889 Prozent. Anna-Lena folgt mit 74,639 Prozent.

Jetzt heißt es Daumen drücken!

Para-Dressur-Team Deutschland

Das ganze deutsche Para-Dressur-Team. (© S. Lafrentz)

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