Ruy Fonseca und Tom Bombadill Too © S. Lafrentz

Ruy Fonseca und Tom Bombadill Too 2016 in Rio.

Tom Bombadill Too gewann zwar keine olympischen Medaillen. Dennoch ist der Holsteiner Wallach eines jener Pferde, die in Erinnerung bleiben. Es war die große Freude seines brasilianischen Reiters Ruy Fonseca, die jeden seiner Auftritte begleitete. Und es war der gewaltige Ehrgeiz von ‚Tommy‘, der beide zu Publikumslieblingen werden ließen.

Am vergangenen Wochenende starb er im Alter von 26 Jahren, nachdem er einen langen, glücklichen Ruhestand verbracht hatte. „Ich werde dich immer lieben und unendlich vermissen, mein Freund“, schrieb Ruy Fonseca. „Tommy hat mein Leben komplett umgekrempelt. Er hat alles verändert! Und ich glaube, auch Tommy hatte eine einzigartige, unglaubliche Reise hier auf Erden.“ In der Tat, denn Ruy Fonseca hat sogar seine Anlage ‚Bombadill Equestrian‘ nach ihm benannt.

Die beiden nahmen an nicht weniger als sechs Championaten teil, darunter zwei Olympischen Spielen. In London 2012 erreichten sie den neunten Platz mit dem Team, in Rio 2016 war es Platz sieben mit der brasilianischen Mannschaft. In den Sport gebracht hatte ihn die Britin Serena Urquhart. 2009 übernahm ihn Fonseca – und in weniger als einem Jahr starteten die beiden bei den Weltreiterspielen in Kentucky. Bei den Panamerikanischen Spielen gewann das Paar eine Einzelbronzemedaille sowie Team-Silber und -Bronze. Mit 19 Jahren wurde Tom Bombadill Too aus dem Sport verabschiedet.

 

 

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