Immer noch top dabei: Christoph Sandmann (hier mit Tochter Anna in Aachen 2022).
Man darf gespannt sein, wer das deutsche Team der Vierspännerfahrer bei den Heim-Weltmeisterschaften in Aachen stellt. Nach den Deutschen Meisterschaften haben sich jedenfalls einige Kandidaten deutlicher als andere abgezeichnet. Und vor allem eines war wieder einmal überdeutlich: An der Familie Sandmann führt kein Weg vorbei.
Denn für Altmeister Christoph Sandmann (59) war es die elften Goldmedaille bei Deutschen Meisterschaften in seiner langen, hocherfolgreichen Karriere. Bereits in den 90er Jahren sammelte er Titel in Serie. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Nur eins: Tochter Anna Sandmann ist mittlerweile ihrem Vater absolut ebenbürtig. So ging es zwischen diesen beiden auch um Gold und Silber bei der DM in Greven.
„Hauptsache einer aus der Familie gewinnt, Gold und Silber ist doch super!“, kommentierte Anna Sandmann und war überhaupt nicht enttäuscht, dass sie dem Papa den Vortritt lassen musste, obgleich sie als Titelverteidigerin an den Start gegangen war. Bronze gab es für Anna Mareike Meier und ihr Gespann. Rene Poensgen erreichte den vierten Platz, Georg von Stein wurde Fünfter.
Der neue Deutsche Meister Christoph Sandmann freute sich sehr: „Gold und Silber, das ist ein schönes Ergebnis nochmal für uns auch mit Blick auf die WM in Aachen. Wir hatten hier in Greven ein hohes Niveau bei der Dressur, ein ganz hohes Level in der Geländeprüfung und jetzt heute nochmal einen anspruchsvollen Kegelparcours.“
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